Weniger offene Stellen
In den Arbeitsmarktbezirken Judenburg und Knittelfeld gibt es mehr beschäftigungslose Menschen. Nicht in diesem Trend liegt Murau.
Gestiegen ist die Arbeitslosigkeit in den Arbeitsmarktbezirken Judenburg und Knittelfeld. "Die Zunahme betraf fast alle Altersgruppen, Frauen und Männer waren im gleichen Maße betroffen", heißt es in einer Aussendung des Arbeitsmarktservice (AMS) Judenburg.
Im Juli ist die Anzahl der vorgemerkten Menschen, verglichen mit dem Juli des Vorjahres, um 15 Prozent gestiegen. Besonders betroffen von der Arbeitslosigkeit waren die Berufsgruppen Handel, Verkehr, Gastronomie und Gesundheit. Außerdem: "Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen ist gegenüber dem Vorjahr drastisch gesunken." Ein ähnliches Bild gibt es in Knittelfeld, wo die Arbeitslosigkeit um 15,5 Prozent gestiegen ist. Arg getroffen hat es in diesem Arbeitsmarktbezirk junge Menschen bis 24 Jahre, vor allem Jugendliche, die keine Ausbildung abgeschlossen haben. Und: "Die Zahl der Langzeit-Beschäftigungslosen ist im Jahresabstand deutlich gestiegen", so das AMS Knittelfeld. Rückläufig war im Juli hingegen wie in Judenburg die Zahl der offenen Stellen.
Nicht im Steiermarktrend liegt der Bezirk Murau, dort ist die Arbeitslosigkeit um fünf Prozent gesunken. Der Rückgang trifft allerdings ausschließlich Frauen, bei den Männern wurde ein Anstieg verbucht. "Den größten Rückgang können wir bei den Ausländerinnen verzeichnen. Hier werden die verstärkten Vermittlungsbemühungen und der gezielte Maßnahmeneinsatz spürbar", berichtet das Arbeitsmarktservice. Einen Rückgang gibt es auch bei den offen Stellen.
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Zahlen
In Judenburg waren im Juli 1115 Menschen arbeitslos, davon 606 Frauen. Die Arbeitslosenquote lag im Juni bei 5,7 Prozent.
In Knittelfeld gab es 751 Arbeitslose, davon 415 Frauen. Arbeitslosenquote: sechs Prozent.
In Murau merkte das AMS 416 Menschen ohne Arbeit vor. 203 davon waren Frauen. 3,8 Prozent betrug die Arbeitslosenquote.












