Erfolglose Suche nach lebloser Person in der Mur
Autofahrer hatte leblose Person in der hochwasserführenden Mur treiben sehen. Ufer wurden bisher erfolglos abgesucht. Bei der Feuerwehr hofft man auf einen Fehlalarm, nachdem keine aktuelle Vermisstenmeldung vorliegt.

Foto © Leser-Reporter Erich Freidl
Ein Pkw-Lenker hat am Samstag im obersteirischen St. Lorenzen bei Knittelfeld (Bezirk Murtal) bei der Fahrt über eine Brücke der Mur eine leblose Person im Hochwasser treiben sehen. Die umliegenden Freiwilligen Feuerwehren starteten sofort eine Suchaktion, diese musste jedoch am Abend ergebnislos abgebrochen werden, so Thomas Zeiler vom Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld am Sonntag zur APA.
Der Lenker alarmierte gegen 16.30 Uhr die Einsatzkräfte und gab an, dass eine Person leblos in der Mur getrieben sei. Die Feuerwehren und Polizei suchten daraufhin bis in den Raum Leoben die hochwasserführende Mur ab. Der Einsatz von Booten war zu gefährlich. Gefunden wurde nichts. Fraglich sei laut Zeiler, ob ein lebloser Körper wie sonst oft im Rechen eines Kraftwerks hängen bleiben würde, denn wegen des Hochwassers seien die Schleusen oft geöffnet.
Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurden die Ufer abgesucht, denn oft verhängen sich leblose Körper auch an Wurzeln oder im Gestrüpp. Nachdem keine Spur von der vom Passanten gesehenen Person zu finden war, hoffte man bei der Feuerwehr auf einen Fehlalarm. Eine aktuelle Vermisstenmeldung lag bis Sonntagvormittag jedenfalls nicht vor.
Zuletzt war ein 30-jähriger Obersteirer in Einach (Bezirk Murau) vermutlich von Wassermassen mitgerissen worden. Er ist bisher nicht aufgetaucht, nur seine Geldbörse wurde am Freitag im Wasser entdeckt. Theoretisch sei es möglich, dass es sich bei der Beobachtung des Passanten um die Leiche des Vermissten gehandelt hat, so Zeiler.














