Sonntagsöffnung ist weiter Thema
Arena-Chef Werner Gruber sucht nach Schlupfloch für Sonntagsöffnung am 2. September und lässt Anwälte prüfen. Arena bekommt auch neue Zufahrt und neuen Kreisverkehr.

Foto © FRÖHLICH Die Sonntagsöffnung ist nicht fix, der verkehrstechnische Umbau schon. Der Kreisverkehr bei der Arena wird demnächst verlegt und vergrößert
Das Thema Sonntagsöffnung ist für das Einkaufszentrum Arena in Fohnsdorf weiterhin nicht vom Tisch. Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann hat zwar wie berichtet eine Stellungnahme abgegeben, wonach die von der Arena geplante Öffnung am 2. September "nicht gestattet" sei.
Es gebe keine rechtliche Grundlage, bei Zuwiderhandeln gebe es pro Beschäftigtem eine Strafe von bis zu 2180 Euro. Davon unbeeindruckt zeigt sich Werner Gruber, Geschäftsführer des Einkaufszentrums. "Die Stellungnahme von Herrn Buchmann hat uns nicht überrascht."
Es gebe einen Mehrheitsbeschluss der Mieter für eine einmalige Sonntagsöffnung, und man werde jetzt mit der Rechtsanwaltskanzlei Hohenberg die weitere Vorgangsweise beraten. Gruber: "Anfang August haben wir einen Termin mit unserer Rechtsvertretung. Wir wiegen die Angelegenheit noch einmal ab, bis Mitte August fällt dann eine Entscheidung, wie wir vorgehen."
Dass die Arena notfalls Strafen in Kauf nehme, bestätigt Gruber nicht. Man wolle die "Einmalaktion" nicht um jeden Preis durchziehen. "Aber wer weiß, vielleicht machen wir ein großes Familienfest oder so etwas ähnliches", deutet er eine mögliche Marschrichtung an.
Verkehrslösung
Während in dieser Frage noch alles in Schwebe ist, gibt es in verkehrstechnischer Hinsicht schon eine klare Lösung. Diese Woche erging der notwendige Bescheid für einen umfangreichen Umbau im Zufahrtsbereich zum Einkaufszentrum.
Zwei "Bypässe"
Werner Gruber schätzt, dass die Bauarbeiten in rund einer Woche starten. Es entsteht nahe des bestehenden Kreisverkehrs ein größerer mit rund 40 Metern Durchmesser. Zusätzlich werden in Richtung Schnellstraße zwei "Bypässe" gebaut. Wer von der Schnellstraße kommt oder in diese Richtung fährt, muss dann nicht in den Kreisverkehr, was eine flüssigere Zu- und Abfahrt garantieren soll.












