Chinesen kommen bald ins ATB-Werk
Rote Betriebsräte und schwarzer Politiker im Spielberger Werk. Kein Angst vor Chinesen.
SPIELBERG. Der Elektromotorenhersteller ATB hat am Standort Spielberg noch wenig vom neuen chinesischen Eigentümer Wolong gespürt. Im Februar wird eine chinesische Delegation den Betrieb in Spielberg genauer unter die Lupe nehmen.
"Wir sind positiv unterwegs und befürchten durch die Übernahme keine Verschlechterungen", sagte Betriebsratsvorsitzender Michael Leitner am Mittwoch am Rande eines illustren Treffens in seinem Betrieb. Er lud die befreundeten Betriebsratschefs Josef Gritz (Voestalpine Donawitz) und Alois Madenberger (VAE Zeltweg) sowie ÖGB-Chef Horst Schachner ein.
Als einziger Politiker dabei war ÖVP-Nationalrat Fritz Grillitsch, mit den roten Betriebsräten bestens befreundet. Er betonte die Rolle von Michael Leitner: "Ohne ihn gäbe es diesen Standort nicht mehr." Josef Gritz streute Grillitsch Rosen: "Er war da, wenn andere nicht da waren, zum Beispiel beim Kampf um eine Pelletieranlage in Eisenerz." JOSEF FRÖHLICH















