Liebe und Hilfe für Afrika
Spielbergerin engagiert sich für Schule in Kenia. Bis jetzt sammelte sie Spendengelder in der Höhe von rund 5000 Euro.

Foto © PrivatWaltraud Eibegger (im Bild mit einigen Schülern) hat der Mkwajuni Primary School in Kenia geholfen
Eigentlich hatte Waltraud Eibegger im Jahr 2006 nur vor, eine schöne Reise mit ihrem Mann zu machen. Damals ging es nach Kenia in die Nähe von Mombasa. Eibeggers Schwester lebte damals mehrere Monate in Afrika und zeigte ihr im Zuge der Reise auch die Schattenseiten des Landes. "Wir haben eine Schule besucht, und die Zustände dort haben mich zum Nachdenken gebracht. Es ist wirklich schlimm. Die Menschen dort haben so gut wie gar nichts", so Eibegger. Fehlende sanitäre Einrichtungen, alte Schulbänke, kein Papier: das war das Bild, das sich Eibegger geboten hat. "Ich musste etwas tun", so die Spielbergerin. Gesagt, getan. Die erste Hilfsaktion wurde ins Leben gerufen. Waltraud Eibeggers Mann organisierte damals auch Geld von einer Firma. Damit wurden wichtige Dinge gekauft.
Im vergangenen Herbst folgte die zweite Aktion. Dabei wurde Geld für die Mkwajuni Primary School in Kilifi - das liegt ebenfalls in der Nähe von Mombasa - gesammelt. Durch die Hilfe der Neuen Mittelschule Spielberg, einer Firma, die ungenannt bleiben möchte, dem Rotary Club Oberes Murtal sowie sechs privaten Spendern kam eine Summe von rund 3600 Euro zusammen.
Tische und Toiletten
"Damit konnte die Anschaffung von 70 Tisch-Bank-Kombinationen und zwei Toiletten finanziert werden. Die Kinder haben sich wahnsinnig gefreut", strahlt Eibegger, die mit ihrer Afrika-Initiative mittlerweile schon rund 5000 Euro auf die Beine gestellt hat. Bildung ist in Kenia für Kinder meist die einzige Möglichkeit, aus der Armut herauszukommen. "Sie wollen alle unbedingt Englisch lernen. Deswegen haben wir zwischen den Schülern der Neuen Mittelschule Spielberg und den afrikanischen Kindern Brieffreundschaften organisiert", berichtet Eibegger.
In Zukunft will die Spielbergerin der Mkwajuni Primary School noch mehr Geld zur Verfügung stellen. "Es ist wirklich unfassbar. Rund 1100 Schüler besuchen diese Schule und nur sechs Lehrer unterrichten. Da muss man doch einfach helfen wollen", meint Waltraud Eibegger, die schon an einer neuen Aktion tüftelt.
Eibegger: "Entweder man liebt die Menschen in Afrika oder nicht. Und ich liebe sie eindeutig."















