Arbeitsmarkt: keine Entspannung
Spitzenreiter Knittelfeld: steiermarkweit größter Anstieg an Arbeitslosen.

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In den Bezirken Judenburg und Knittelfeld ist am Arbeitsmarkt keine Entspannung in Sicht. In Knittelfeld gab es im August nahezu gleich viele Arbeitslose wie im Juli, der Anstieg im Vergleich zum August 2008 ist beträchtlich: 967 Menschen waren mit Monatsende arbeitslos gemeldet, das ist ein Anstieg von rund 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr - und somit der höchste Anstieg im gesamten Bundesland (der steirische Schnitt lag bei 33,7 Prozent). Die Zuwächse bei den Männern sind wesentlich höher als bei den Frauen, auch Jugendliche und ältere Menschen sind massiv betroffen. Das Angebot der offenen Stellen ist hingegen gesunken. "Infolge der Lehrstellenknappheit wurde für Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, Anfang August ein Ausbildungspaket gestartet", heißt es von Seiten des Arbeitsmarktservice (AMS) Knittelfeld.
In Judenburg stieg die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls: Das AMS vermerkte einen Anstieg von knapp 51 Prozent, insgesamt 1372 Menschen hatten keine Arbeit. Betroffen waren vor allem ältere Männer. Die Anzahl der offenen Stellen war ebenfalls rückläufig.
Im Bezirk Murau stieg die Arbeitslosigkeit um 31,9 Prozent, 562 Menschen waren Ende August arbeitslos gemeldet. Extrem zurückgegangen sind im Holzbezirk die offenen Stellen: minus 48,2 Prozent im Vergleich zu August 2008. Die Arbeitslosenquote lag in Murau bei 4,8, in Judenburg bei 7,6 und in Knittelfeld bei 8,2 Prozent.














