Mehr Gäste im Naturpark sind das Ziel
Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen: Gestern stellte der neue Geschäftsführer, Peter Donabauer, sich und seine Ziele vor.
Der Neue. Er will die Natur nicht als Kulisse nutzen, sondern zum Thema machen. Aus dem "Noch-Geheimtipp" eine hochattraktive Urlaubslandschaft machen. Die Rede ist von Peter Donabauer, neuer Geschäftsführer des Vereins und Tourismusverbandes Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. In Sachen Tourismus ist der Neue ein alter Hase. Seit 25 Jahren arbeitet er in diesem Bereich: "Es ist mein Traumberuf." Eine seiner Stationen war der Tourismusverband Schladming-Rohrmoos, bei dem er sieben Jahre als Geschäftsführer tätig gewesen ist. Der Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen ist für den 45-Jährigen eine "attraktive Region, die touristisch noch nicht entwickelt ist". Den Tourismus anzukurbeln, Gäste in die zehn Naturpark-Gemeinden zu bringen, wird Schwerpunkt seiner Tätigkeit sein. Diverse Projekte bestehen bereits, diese gelte es nun entsprechend zu vermarkten.
Nachhaltigkeit
Was ihm am Naturpark gefällt? "Dass die Nachhaltigkeit hier eine besondere Bedeutung hat." Die Gäste die Möglichkeit haben, Urlaub zu machen, der bereichert. Heuer verbucht man bei den Nächtigungen übrigens mit minus drei Prozent ein leicht rückläufiges Ergebnis, was Donabauer auf die fehlende Vermarktung zurückführt.
Rund 40 Bewerber gab es für die Stelle als Geschäftsführer. "Die Entscheidung fiel auf Donabauer , weil er Touristiker ist und die Möglichkeit hat, die Region zu vermarkten", sagt Reinhard Ferner, Vorsitzender des Tourismusverbandes Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Donabauer folgt somit Michael Baldauf nach, der aus privaten Gründen den Hut nahm.
Begreiflich
Leitthema im Naturpark ist "Natur lesen lernen". Was einst selbstverständlich gewesen ist, will man den Menschen wieder näherbringen, die Natur und ihre Gesetze begreiflich machen. Donabauer: "Wir haben uns vorgenommen, die erste Naturleseregion weltweit zu werden." Und österreichweit eine Modellregion, den nachhaltigen Tourismus betreffend.
Erreichen will man dies mit zehn Projekten, für die 1,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. "Das ist ein ordentliches Volumen. Wir sind die aktivste Naturpark-Region der Steiermark", so der gebürtige Salzburger.
Dennoch macht man sich Sorgen finanzieller Natur, nachdem das Land auch bei den Naturparks den Rotstift angesetzt hat. Ab 2013 wird es laut Walter Reichl, Obmann des Vereins Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, eng: "Dann muss sich das Land Gedanken machen, wie die sieben Naturparke der Steiermark finanziert werden sollen."








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