Kampf um Geld für den Golfplatz
Es ist eine kuriose Situation: Seit zwei Jahren lochen Golfer auf dem Golfplatz in Mariahof ein - doch die Finanzierung steht noch immer nicht.

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Die Raiffeisenbank Teufenbach mit ihrem Chef Fritz Unterweger hat den rund zweieinhalb Millionen Euro teuren Bau vorfinanziert - und muss nun schauen, das Geld wiederzubekommen.
Ein Genussschein-Modell ist vor längerer Zeit gescheitert. Am Donnerstag Abend wurde nun ein neues Modell präsentiert: Acht Gemeinden sollen in die Errichtergesellschaft einsteigen - das sind Mariahof, St. Blasen, St. Lambrecht, Neumarkt, Perchau, Kulm, Scheifling und St. Lorenzen bei Scheifling. Sie sollen insgesamt 900.000 Euro aufbringen; die Gemeinderäte müssen das noch absegnen.
Weitere 700.000 zahlt das Land Steiermark. Die fehlenden knapp 900.000 Euro übernehmen Golfplatz-Grundbesitzer Thomas Zedlacher und die Raiffeisenbank Teufenbach-Oberwölz. Raiba-Chef Unterweger: "Ich bin dankbar, dass sich auch der Grundbesitzer so stark engagiert. Wir als Bank stehen voll hinter dem Projekt und sehen uns als Impulsgeber, wie wir das bei vielen anderen Projekten waren - etwa beim Vivarium."
Den Weg für den Einstieg in die Gesellschaft haben in den vergangenen Monaten Juristen geebnet - sie können nun ausschließen, dass die Gemeinden finanzielle Leichen im Keller vorfinden.
Mariahofs Bürgermeister Peter Präsent: "Ich bin froh, dass nun eine Lösung in Sicht ist." Gelöst gehört auch die Finanzierung eines Klubhauses - derzeit stehen nur Container zur Verfügung. Hier sollen laut Unterweger private Investoren zahlen.








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