Ein Zehnjähriger mit großen Plänen im Eiskanal
Philipp Kapun (Stadl/Mur) gefiel das Schnuppertraining bei Markus Prock so gut, dass er die Rodelbahn wechselte.

Foto © GEPA/Sujet
Wie die Apolloner-Zwillinge zeigen, ist Stadl an der Mur ein guter Boden für Naturbahnrodler. Das sah man auch bei Philipp Kapun. Er zählte schon im Kindergartenalter, animiert durch seinen vom Naturbahnrodeln begeisterten Vater Martin Umundum, zur österreichischen Spitze der Kinderklasse. Vor einem Jahr wechselte der Zehnjährige allerdings ins Lager der Kunstbahnrodler.
"Ich war bei Markus Prock in Igls bei einem Schnuppertraining und das hat mir gleich gefallen. Die Fahrten sind gemütlicher als auf der Naturbahn", erklärt er den Bahnwechsel. Seither werden in seiner Familie keine Kosten und Mühen gescheut: Jedes Wochenende wird die Fahrt zum Training nach Innsbruck und Imst in Angriff genommen. Im Sommer wurde auf Rollen in Deutschland trainiert.
Jetzt ist der Schüler des Gymnasiums Tamsweg gut vorbereitet in seine zweite Saison als Kunstbahnrodler gestartet, und gleich beim Saisonauftakt lief es hervorragend. "Ich habe das Zwergerlcup-Eintagesrennen in Königssee gewonnen, dort waren sogar die deutschen Rodler dabei", erzählt er.
Bei den österreichischen Meisterschaften in Igls hat er mit Platz vier einen Stockerlplatz nur knapp verpasst, aber das Rennprogramm geht schon im Jänner weiter. Das große Ziel des Jungspunds? "Ich möchte so erfolgreich werden wie Markus Prock."








