Asylwerber: FPÖ und Grüne besorgt
Die Bevölkerung klagt über das Gefühl der Entfremdung in der eigenen Gemeinde." Sagen just Sabine Jungwirth und die Grünen und stellen zwölf heikle Fragen an Sozialreferent Siegfried Schrittwieser (SPÖ).

Foto © BETTINA OBERRAINER W. Rappold, Ex-Lachtal-Chef
Kernfrage: "Gibt es einen Schlüssel für die regionale Verteilung der Asylwerber im Land?" Hintergrund: Bundessprecherin Eva Glawischnig war im Zuge ihrer Sommertour auch in Mürzsteg, wo ein Fußballturnier für Asylwerber organisiert worden war. Dieses hatte den FPÖ-Abgeordneten Hannes Amesbauer auf den Plan gerufen. Er sah das Spiel als Affront gegen die Bevölkerung. Immerhin sind im 600-Einwohner-Ort Mürzsteg 160 Asylwerber untergebracht. Schrittwieser hat nun zwei Monate Zeit, zur Verteilung der Asylwerber Stellung zu nehmen.
H
Er musste im Streit das Skigebiet verlassen, sein Vertrag ist mittlerweile ausgelaufen: Die Rede ist von Wolfgang Rappold, dem das Lachtal freilich weiterhin am Herzen liegt. Der Verkauf der Landesanteile kommt seiner Ansicht nach zu früh, in "zwei, drei Jahren" hätte man die Verbindlichkeiten weiter abbauen und dann die Anteile teurer verkaufen können. Die Zahlen sprechen für Rappolds Überlegungen: Seit 2007 im Amt, hat sich der Umsatz des Skigebietes im Bezirk Murau stetig auf rund 2,3 Millionen Euro verbessert. Zudem nahm der Cash-Flow (884.000 Euro in der Saison 2010/2011) zu. Die Offensive - neue Liftanlagen, Beschneiung etc. mit Mitteln des Landes und privater Gesellschafter - hat sich demnach ausgezahlt.
FRANZ POTOTSCHNIG, THOMAS ROSSACHER








Derzeit gibt es hier keine Fotos zu diesem Thema.
