Verpatzte Saison im Doppelpack
Ganz und gar nicht nach Wunsch lief es in diesem Winter für Ramona Siebenhofer und Nicole Schmidhofer. Beide geben sich durchaus selbstkritisch.
SCHI ALPIN. Nicole Schmidhofer und Ramona Siebenhofer haben einiges gemeinsam: Sie kommen aus dem Schibezirk IV, stehen im ÖSV-A-Kader, wurden durch Krankheit und Verletzungen aus dem Rhythmus geworfen und haben eine durchwachsene Rennsaison zu verzeichnen.
Schmidhofer durfte sich nur vier Mal über Weltcuppunkteränge freuen. Als beste Platzierung steht ein 14. Platz 14 in der Abfahrt zu Buche. Nur 41 Punkte liegen auf ihrem Weltcupkonto. Die einzige Medaille gab es mit Rang zwei bei der Europacup-Abfahrt in Zauchensee. "Es war eine schlechte Saison, wo nichts zusammengepasst hat. Jetzt heißt es, mit den Trainern die Lehren zu ziehen und neu durchzustarten", sagt Schmidhofer. Vielleicht kann die Lachtalerin morgen in Saalbach bei den österreichischen Meisterschaften in der Abfahrt schon etwas Selbstvertrauen tanken.
Außer Gefecht
Bei den Titelkämpfen zum Zuschauen verurteilt ist Ramona Siebenhofer. Sie ist schon seit mehreren Wochen aufgrund eines Bänderrisses außer Gefecht. Siebenhofer nützt die Gelegenheit, um in Schladming für ihre Matura im Mai zu lernen. "Es war meine schlechteste Saison seit der Schülerzeit. Mir hat die Konstanz gefehlt. Ich war fehleranfällig und habe meistens nur einen guten Durchgang hinunter gebracht", gibt sie sich selbstkritisch.
Vier Top-10-Ränge im Europacup, als beste Platzierung Rang vier in der Superkombi von St. Moritz wurden erreicht. Bei den Weltcup-Riesentorläufen in Sölden, St. Moritz und am Semmering verpasste die 19-Jährige knapp die Qualifikation für die zweiten Durchgänge.
Ob die verpatzte Saison Konsequenzen für die Murtalerinnen bei der Kadererstellung haben wird, werden sie im Mai erfahren. ALFRED TAUCHER








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