Wenn Schwammerln magisch sind
Zahlenspiele, Kopfrechengenies, Kartentricks und Schweinebären: Wenn drei Zauberer einen Traum haben und beim Kirchenwirt zum Gespräch laden. Magische Momente.

Foto © HaiderDrei Magier, ein Ziel: "Wir wollen, dass die Menschen über unsere Künste erstaunt sind": Philipp Ganglberger, Wolfgang Moser und Alex Ray (von links)
Das Beste, was uns passieren kann, sind lauter Skeptiker im Publikum. Die müssen wir dann überzeugen, dass Zaubern eine echte Kunst ist", lacht sich Philipp Ganglberger ins Fäustchen. Als echt magischer Pilz weiß er, wovon David Copperfield in der Nacht nur träumen kann. Ganglberger ist nämlich ein Viertel "Magic Mushroom". Sein Kollege Wolfgang Moser ist das zweite Viertel. "Wir sind zu viert aufgetreten, jetzt machen wir gerade Pause und widmen uns anderen Aufgaben", so Wolfgang Moser, der durch seine dicke Hornbrille verzauberte Blicke wirft.
Der Dritte im Bunde des fröhlich-dynamischen Zaubertrios ist der gebürtige Scheiflinger Alex Ray, ein waschechter Mentalist, der Löffelverbieger Uri Geller zum Frühstück verspeist. "Ein Mentalist ist ein Gedankenkünstler, der nur durch die Kraft der Gedanken das Publikum verblüfft und in seinen Bann zieht", meint Ray und starrt vor sich hin, dass man glaubt, ebenfalls ein magisches Schwammerl zu sein. Zu dritt sind sie die Hauptattraktion in der ersten "Langen Nacht der Magie" am 1. Oktober in der Mehrzweckhalle Scheifling. Untertitel: "Echte Tricks und falsche Wunder".
Kartenspiele
Keine falschen Tricks, aber echte Wunder präsentieren Ray, Ganglberger und Moser beim Kirchenwirt Rauchegger in Scheifling. Hurtig, hurtig mischt Moser sein buntes Kartenspiel und sagt: "Zieh eine Karte, schreib was drauf und gib sie mir zurück." Von diesem Befehlston verzaubert, tut man gerne, was der Zauberpilz befiehlt und wird beinahe unfreiwillig in die Welt der Zauberei entführt. Die Karte verschwindet im Stapel, taucht aber an oberster Stelle geheimnisvoll wieder auf.
"Für uns ist Zauberei nicht, ein rotes Tüchlein verschwinden und Plastikblumen erscheinen zu lassen. Es ist harte Arbeit und man lernt lange für einen Programmpunkt. Eine Nummer kann oft Jahre an Übung bedeuten", weiß Moser. Also kein weißes Kaninchen, dass aus dem Zylinder gezogen wird? "Sicher nicht! Wir sind echte Künstler. Zaubern ist eine Kunst und das wollen wir unserem Publikum beweisen", meint Philipp Ganglberger ernst. Was am 1. Oktober vorgezaubert wird, ist aber noch streng geheim. "Wir verraten nichts", sagt Alex Ray. Dafür zeigt er seine Zauberkunst und lässt mich dafür eine Zeichnung - die er nicht sehen darf - anfertigen. Ha, einen Schweinebären. Das errät er sowieso nicht - glaubt man. Ray zeichnet, ohne die Zeichnung vorher zu kennen, ein Bärchen. Zwar ohne Schweinerüssel, aber dennoch sehr ähnlich dem echten Schweinebären. Die Neugier ist auf jeden Fall geweckt. Und es wird auf jeden Fall zauberhaft.
Features
Fakten
Was? Die "Lange Nacht der Magie - Echte Tricks und falsche Wunder" findet am 1. Oktober in der Mehrzweckhalle Scheifling statt. Es zaubern Alex Ray, Philipp Ganglberger und Wolfgang Moser (bekannt als "Magic Mushrooms" in der ORF-Donnerstag Nacht).
Wann? 1. Oktober ab 20 Uhr. Einlass ist ab 19 Uhr.
Eine Karte kostet 19 Euro und ist bei Ö-Ticket, in allen Raiffeisenbanken und beim Kirchenwirt Rauchegger in Scheifling erhältlich.
Nach der Show geht es um 23 Uhr weiter mit einer After-Show-Party in der Bikerbar.
Infos unter www.kiwitainment.at, www.wolfgangmoser.com, www.gedankenkunst.com und www.alexray.at.









