Trainiert wird in der Heimat
Burkhard Schaffer betreut Sloweniens männliche Schi-Asse.
SCHI ALPIN. Seit er sich vor zwei Jahrzehnten entschloss, eine Karriere als Schi-Trainer in Angriff zu nehmen, gilt Burkhard Schaffer als Garant für Medaillen seiner Schützlinge. Seine Arbeit sorgte für internationale Erfolge im alpinen Frauen- und Männer-Lager, sowohl beim österreichischen Schiverband als auch in Kanada und (seit dem Vorjahr) in Slowenien.
Dort trainiert der Scheiflinger zur Zeit Andrej Jerman und Andrej Sporn. Jerman fuhr vergangene Saison in Bormio schon seinen zweiten Sieg im Abfahrtsweltcup ein, und Sporn sorgte mit Rang zwei auf der Kitzbüheler Streif für eine Sensation. Schaffers Erfolgsrezept: "Professionelles Arbeiten und eiserne Disziplin. Statistiken sind für mich uninteressant. Meinen Blick richte ich immer in die Zukunft", erklärt der 45-Jährige. Mit den Slowenen wird unter seiner Regie sowohl im Weltcup als auch bei der WM in Garmisch-Partenkirchen zu rechnen sein.
Im Vergleich zum Vorjahr gab es bei der Vorbereitung wenig Veränderungen. Nur das Training in Chile wurde auf einen Monat ausgedehnt. "Jetzt freuen wir uns schon auf den Auftakt der Speedbewerbe in Lake Louis. Ich hoffe, dass wir gleich von Beginn an wieder konkurrenzfähig sind", sagt Schaffer.
Große Stücke hält er auf die Murtaler Schiberge Kreischberg und Turracher Höhe. Immer wieder kommt er mit seinen Schützlingen auch während der Rennsaison zum Training in seine Heimat. "Uns wird jeder Wunsch erfüllt, und wir können unter optimalen Bedingungen arbeiten. Es kommt selten vor, dass man wie auf der Turracher Höhe alle Disziplinen trainieren kann", sagt Schaffer. ALFRED TAUCHER








