Steirisches Angebot auf die Probe gestellt
Drei Familien, ein Ziel: Sie wollen herausfinden, ob man sich sechs Monate lang - auch im Herbst und Winter - steirisch ernähren kann.

Foto © Jürgen FuchsDie drei Familien mit einer Steiermark aus Brot
Heute fällt für drei steirische Familien der Startschuss: Ab sofort wollen sie sich ein halbes Jahr lang nur noch steirisch ernähren. Bis Mitte Februar heißt es für Eltern und Kinder: steirischer Apfelsaft statt Cola, Fleisch aus der Region statt Importware. Ob das gelingen kann? Die Kleine Zeitung wird regelmäßig berichten, wie sich die Familien schlagen und mit welchen Problemen sie kämpfen. Bei gewissen Lebensmitteln wie Pfeffer oder Schokolade wird der rein steirische Ansatz freilich kaum zu halten sein, bei den meisten anderen stehen die Chancen wesentlich besser.
Die Familien berichten unter http://steirischessen.kleinezeitung.at in einem Blog über ihre Erfahrungen und bekommen dort Tipps von Starkoch Willi Haider, Ernährungsmediziner Meinrad Lindschinger, Lebensmittelchemiker Siegfried Wagner und anderen Experten. Wenn auch Sie Ideen parat haben, können Sie die Beiträge kommentieren!
Die Ausgangspositionen für die drei Familien, die die Leser der Kleinen Zeitung ausgewählt haben, könnten unterschiedlicher kaum sein. Während Katrin und Christian Haider aus St. Lorenzen am Wechsel dem sieben Monate alten Elias "für die Zukunft etwas über Ernährung mitgeben wollen", gibt's bei Georg und Barbara Petzl aus St. Peter am Kammersberg mit Robert (1), Christian (3) und Maximilian (7) drei "echte Naturburschen", die mehr auf Holundersaft als auf Cola stehen. Gleich sieben Kinder tummeln sich bei Elisabeth Heissenberger und Andreas Höfer. Vor Jahren war die Familie aufs Land nach St. Johann im Saggautal gezogen. "Jetzt haben wir festgestellt, dass es hier schwieriger ist, sich regional zu ernähren als in Graz", sagt Heissenberger.
Ein spannendes halbes Jahr steht ihnen allen bevor.








