Volkspartei will an die Spitze
Spannend wird die Wahl in St. Peter am Kammersberg.
Seit dem Jahr 2000 ist St. Peter am Kammersberg in sozialdemokratischer Hand. Bei der Wahl im Jahr 2005 legte die SPÖ gar satte 20 Prozent zu, sie hält derzeit neun, die ÖVP sechs Mandate.
"Nun werden die Karten neu gemischt", so Spitzenkandidat Franz Wieser, der den Bürgermeister-Sessel für die Volkspartei zurückerobern will. Und zwar mit Argumenten wie der finanziellen Situation der Gemeinde, die nicht gerade rosig ist: Der Abgang im ordentlichen Haushalt beträgt 600.000 Euro, das Budget für das Jahr 2010 lehnte die Volkspartei ab.
Das lässt Bürgermeisterin Sonja Pilgram nicht auf sich sitzen. Sie sagt: "In den letzten zehn Jahren wurde viel investiert, die Gemeinde ist lebenswerter und schöner geworden." Pilgram kandidiert als Spitzenkandidatin, ihr folgen auf der Liste Arnold Lercher, Max Lercher, Eberhard Feichtner, Michaela Wieser und Ferdinand Schlojer.
Auf der ÖVP-Liste sind nach Wieser folgende Kandidaten gereiht: Herbert Göglburger, Gerhard Koch, Edmund Plank, Aloisia Gerold und Peter Trattner.








