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    Zuletzt aktualisiert: 05.08.2010 um 09:48 UhrKommentare

    Die Direkte ins Herz

    Furios wie Mozarts Mailänder Sinfonie endet Musikwoche Großlobming & St. Marein. Sinfonietta und Flötist Samieian - einfach molto fantastico.

    Foto © APA

    Mozart in der Kirche? Mozart in bella Italia! Das Allegro der Mailänder Sinfonie - erstmals hat sie die Louis Spohr-Sinfonietta im Programm - schwillt an, als ob Milano gleich ums Eck wäre und die Luftigkeit südländischer Lebensfreude die Direkte ins Herz nimmt: Mit drei Werken des Genies endet die diesjährige Musikwoche Großlobming und St. Marein furios, furios wie das Molto Allegro - es ist ein Molto Fantastico.

    Die Sinfonietta, gerahmt von ihrer Konzertmeisterin Lore Schrettner am ersten Pult und Cellist Klaus Steinberger gegenüber, meistert die glasklare Sprache Mozarts, welche Fehler nicht gestattet und gerade in ihrer kompromisslosen Lust ein tonnenschwerer Brocken ist.

    Und dann kommt Hossein. Mit unverhohlener Freude am Spiel wippt der gebürtige Teheraner dem Konzert für Flöte und Orchester in G-Dur entgegen, als könnte er seinen Einsatz kaum erwarten. Allegro maestoso - nomen est omen.

    Wattewolke

    Der Flötist lässt die Zuhörer auch ohne Streicherbegleitung nicht im Trüben waten, ruht im Adagio nur scheinbar auf einer wattigen Wolke. Filigransten Trillern haucht Hossein Samieian Verve ein, sie fliegen in den Kirchenraum wie ein Schwarm bunter Schmetterlinge. Zum Schluss schüttelt er, Solo-Flötist beim Sinfonieorchester Vorarlberg und dem Züricher Kammerorchester, jedem Musiker strahlend die Hand.

    Nach der Pause leitet Schrettner mit einem launigen "Dürfen wir wieder anfangen?" in die grandiose A-Dur Symphonie Nr. 29. Einen Teil des wohlbekannten ersten Satzes, Allegro moderato, schenkt die Sinfonietta dem Publikum als Zugabe, nachdem es Geschenke für Musiker und auch für Musikwochen-Seele Hermine Pußwald gegeben hat. Letzter Satz, con spirito. Fürwahr, Routiniers können wie Routiniers spielen. Aber ebenso mit Leidenschaft und den Eindruck hinterlassend, dass es nichts Himmlischeres gibt auf Erden.

    BETTINA OBERRAINER

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    BETTINA OBERRAINERRezeptfrei von BETTINA OBERRAINER

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