Letzte Chance bei der Junioren-WM
Katrin Ofner bereitet sich bereits intensiv auf die Junioren-WM Ende August in Neuseeland vor.
SCHICROSS. Nach der Saison ist vor der Saison. Und darum bereitet sich Katrin Ofner neben ihrem Prüfungsstress an der Universität in Graz bereits intensiv auf ihre vierte Schicross-Saison auf höchster internationaler Ebene vor. "Drei Stunden wird täglich trainiert. Zusätzlich gibt es Gletschertrainingseinheiten mit Technikschwerpunkten am Dachstein und am Kitzsteinhorn", erzählt Ofner.
Neuigkeiten gibt es viele: So wurden etwa die Strukturen für Schicross innerhalb des ÖSV auf professionellere Beine gestellt. Mit Gerold Posch (Cheftrainer) und Markus Wittner (Co-Trainer) gibt es ein neues Trainerteam. Nach dem Rücktritt von Karin Huttary und Katharina Gutensohn ist Ofner mittlerweile das einzige weibliche Nationalteammitglied und muss damit, ähnlich wie Andreas Matt bei den Herren, die Führungsrolle bei den Damen übernehmen.
Junioren-WM wartet
Erfreut zeigt sich die SC Obdach-Sportlerin über ihre gerade erfolgte Nominierung für die Junioren-Weltmeisterschaft Ende August in Neuseeland. "Ich möchte bei meiner ersten und zugleich letzten Junioren-WM unbedingt eine Medaille schaffen", erklärt Ofner. Eine Medaille würde für die 20-Jährige auch noch viel Selbstvertrauen für die kommende Weltcupsaison bedeuten. Als Höhepunkt wartet ja die WM in Deer Valley (USA).
Mit Freude hat die Weltcupläuferin auch die Vergabe für die WM 2015 an den Kreischberg aufgenommen. "Da bin ich aufgewachsen und kenne jeden Hügel. Ich hoffe, ich bleibe gesund und kann dann für Österreich auf meiner Trainingspiste antreten", zeigt sie sich schon jetzt voll motiviert. Neben Ofner ist der Schibezirk Oberes Murtal im Schicross auch mit Gerhard Stolz vertreten. Der ÖSV-B-Kader-Läufer startet für die Sportunion St. Lambrecht. ALFRED TAUCHER







