Neuer Bieter fürs Lachtal
Fast doppelt soviel wie der Kreischberg bietet neue Gruppe um den Judenburger Unternehmer Hans Peter Piwonka fürs Skigebiet Lachtal.

Foto © APA | Sujet
Manche dachten schon, der Kreischberg habe fix den Zuschlag für das Skigebiet Lachtal, das vom Land Steiermark verkauft wird. 1,1 Millionen Euro hat die Kreischberg-Gruppe geboten, doch nun gibt es eine weitere Bietergruppe um den Judenburger Unternehmer Hans Peter Piwonka. Und diese Gruppe hat kräftig draufgelegt.
Offiziell gibt es über die Summe keine Auskunft, doch Insider wissen: das neue Angebot ist fast doppelt so hoch wie jenes des Kreischberges und liegt bei genau zwei Millionen und 50.000 Euro.
Neue Frist
Aus dem zuständigen Büro von Tourismusreferent Hermann Schützenhöfer heißt es dazu: "Nun beginnt wieder eine 60-tägige Frist zu laufen, in dieser Zeit müssen sich die Lachtal-Gesellschafter entscheiden, ob sie ihr Vorkaufsrecht für die Landesanteile wahrnehmen." Zusatz eines Schützenhöfer-Mitarbeiters: "Wir freuen uns, dass das Interesse am Lachtal so groß ist." Wenn jemand der Gesellschafter in der Lage und bereit ist, das neue Angebot zu überbieten, dann ist es Kreischberg-Chef Karl Schmidhofer, der auch Gesellschafter am Lachtal ist.
Er könnte die Landesanteile gemeinsam mit seinen Brüdern Hannes und Josef sowie mit Hello Haas aufgreifen und so über die Hintertür wieder den Kreischberg ins Spiel bringen. "Wir haben jetzt 60 Tage Zeit", will Karl Schmidhofer die Katze nicht aus dem Sack lassen, gibt aber auch zu verstehen, dass weiter Interesse am Lachtal besteht.







