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    Zuletzt aktualisiert: 01.10.2011 um 20:30 UhrKommentare

    Erfrischende Bilanz

    Rekordwert für die Tourismusregion Murau-Kreischberg: Erstmals mehr als 400.000 Nächtigungen - fast die Hälfte im Sommer. Sogar Tiroler kommen zum Wandern.

    Eine kühle Stärkung auf der Frauenalpe gönnt sich diese Wandersfrau. Die Frauenalpe ist einer von sieben Gipfeln, die jeder erklimmen muss, der eine goldene Wandernadel sein Eigen nennen will

    Foto © STEIERMARK TOURISMUS/IKARUS CC Eine kühle Stärkung auf der Frauenalpe gönnt sich diese Wandersfrau. Die Frauenalpe ist einer von sieben Gipfeln, die jeder erklimmen muss, der eine goldene Wandernadel sein Eigen nennen will

    Freundlichkeit? Ohne die geht im Tourismus sowieso gar nix. Davon finden die Gäste genug in der Tourismusregion Murau-Kreischberg. Schöne Landschaft und gute Luft ebenso. Und auch ein Golfplatz gehört zur "Grundausstattung" wie Wander- und Radwege. Interessant ist, dass auch die Therme Fohnsdorf für nicht wenige Gäste mitentscheidend ist, einen Urlaub im Raum Murau zu buchen: "So sehr die Therme Finanzprobleme verursacht hat, so sehr ist sie für uns ein Segen. Für dieses Projekt gebührt dem Herrn Straner eine Ehrung", meint der Vorsitzende des Tourismusverbandes Murau-Kreischberg, Heimo Feiel.

    Die Therme ist freilich nur ein angenehmer Nebeneffekt, die Murauer Touristiker müssen in erster Linie hart arbeiten, um Gäste in die Region zu bringen. Heimo Feiel und Verbands-Geschäftsführerin Melanie Koch ziehen Bilanz, wie sich diese harte Arbeit auswirkt: "Wir werden heuer erstmals die Grenze von 400.000 Nächtigungen binnen eines Jahres überschreiten", jubilieren die beiden. Bemerkenswert: Murau-Kreischberg ist für die Gäste nicht nur im Winter interessant: "Wir haben 55 Prozent der Gäste im Winter, 45 im Sommer - die Tendenz geht in Richtung 50 zu 50", sagte Feiel diese Woche bei einem Pressegespräch im neuen Tourismusbüro in der Murauer Innenstadt (ein zweites gibt es am Kreischberg).

    Mitarbeiter waren auf 22 Messen in mehreren Ländern, darunter Deutschland, Holland und Tschechien. Prompt kamen um 17 Prozent mehr Deutsche, 74 Prozent mehr Holländer, gar 79 Prozent mehr Tschechen.

    Tiroler kommen

    "Der Gast spürt: Bei uns stimmt das Verhältnis von Preis und Leistung", erklärt Feiel. Dass die Berge nicht so überlaufen sind wie anderswo, zieht sogar Tiroler an. Aus diesem Bundesland verzeichnen die Murauer einen kräftigen Zuwachs an Gästen. Die Wanderwilligen sollen beim Ehrgeiz gepackt werden. Jeder, der die "Sieben-Gipfel-Wanderung" übersteht, bekommt feierlich eine goldene Wandernadel angesteckt. Zu bewältigen gilt es Kreischberg, Kirbisch, Schwarbrunnhöhe, Frauenalpe, Ackerlhöhe, Prankerhöhe und Rosenkranzhöhe. "Manche schaffen es in einem Tag und brauchen dafür zwischen neun und zwölf Stunden", weiß Melanie Koch. Von jedem Gipfel ist als Beweis ein Stempel in einen Pass zu drücken. 151 Gäste haben den Hadsch heuer geschafft. Mehr als 400 holten sich die silberne Nadel ab, die vier Gipfel kostet. Gut kommen Herausforderungen für Kinder an, etwa eine Buchstabenrallye durch Murau, bei der es gilt, Buchstaben zu finden und damit ein Lösungswort zu knacken.

    Murtal Card

    Auch Radfahren kommt immer stärker, deshalb sind die Touristiker froh über den Ausbau des Radwegenetzes. "Da leisten die Gemeinden viel, und auch die Grundbesitzer zeigen Verständnis", so Koch. Weil's hie und da steil zugeht, stehen ab nächstem Jahr Elektrofahrräder zur Verfügung. Erstmals in der Praxis erprobt wird im Winter die "Murtal Card", eine Vorteilskarte für Gäste und Einheimische, getragen von den Städten Knittelfeld, Judenburg und Murau. Sie wird bald offiziell vorgestellt.

    JOSEF FRÖHLICH

    Der Verband

    Gemeinden. Der Tourismusverband Murau-Kreischberg umfasst die Gemeinden Murau, St. Georgen, Stadl, Ranten, Laßnitz, Stolzalpe und St. Ruprecht/Falkendorf.

    Vermieter. Es gibt in diesem Bereich 260 Vermieter und 4800 Betten.

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