Späte Ostern begünstigen südliche Destinationen
Auch wenn die Schigebiete noch mit Sonnenschilauf werben, ist in der Steiermark rund um die späten Ostern alles im "grünen Bereich": Apfelblüte in der Oststeiermark, Wandern im Weinland und Radeln entlang der Flüsse sowie Kultur in Graz sind den Touristikern zufolge angesagt.

Foto © AP/SujetIn der Steiermark geht die Tendenz eher zu Blüten als zu Weiß
Angesichts der bisher eingelangten Buchungen für die Osterferien ist die heimische Hotellerie alles andere als euphorisch. Allerorten hofft man auf Buchungen in letzter Minute. Derzeit sind noch Zimmer in allen Kategorien zu bekommen. In der bisherigen Wintersaison 2010/11 waren die Nächtigungszahlen gegenüber dem Vorjahr rückläufig - zwischen November und Februar sanken sie gegenüber der Vorjahresperiode um 2,1 Prozent.
Im März habe nicht ausreichend aufgeholt werden können und auch die Osterbuchungen seien mühsam angelaufen, sagte Branchensprecher Hans Schenner. Eine ausgesprochen gute Buchungslage verzeichnen dafür Städte wie Salzburg und Wien sowie Wellness-Hotels.
Ostertermin ungünstig
Der Ostertermin liegt für die heimischen Betriebe ungünstig. "Ende April ist die Lust auf Schnee und Schifahren eine kleinere als Ende März", erklärte eine Sprecherin der Tirolwerbung. Noch seien die Schneeverhältnisse in den Regionen sehr gut. Die Vorarlberger Touristiker zeigen sich hinsichtlich der Buchungslage für die heuer späte Karwoche abwartend. Sollte in den nächsten Tagen noch einmal Schnee fallen, rechne man in den Wintersportorten mit "kurzfristigen Buchungen und Tagesgästen".
Während die Schigebiete mit Sonnenschilauf werben, sind in der Steiermark rund um die späten Ostern Apfelblüte im Osten des Bundeslandes, Wandern im Weinland und Radeln entlang der Flüsse sowie Kultur in Graz angesagt. Die Buchungslage ist verhalten, durch die Bank hofft man auf Kurzentschlossene. Ausgesprochen günstig wirken sich die späten Ostern auf die Süd- und Weststeiermark aus, von wo "sehr gute Nachfrage" gemeldet wird.








