Enttäuschung und Ärger
Das Kulturfestival "regionale12" findet statt in der Südwest- oder Südsteiermark in Murau statt. In die Enttäuschung mischt sich Ärger über Jury.

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Zwei Projekte aus der Region standen im Dreier-Finale um die Austragung der "regionale12" - stattfinden wird das Landeskulturfestival in zwei Jahren aber in Murau (die Kleine Zeitung berichtete). Dementsprechend groß war die Enttäuschung bei den hiesigen Kulturschaffenden. "Wir hätten uns natürlich für die Region gefreut. Aber man muss die Entscheidung zur Kenntnis nehmen", erklärte Klaus-Dieter Hartl, der sich gemeinsam mit Ronnie Herbolzheimer und Sigi Feigl mit dem Konzept "Wir leben jetzt" beworben hatte. Im Mittelpunkt wäre der Tanz gestanden, zahlreiche Orte aus der Südsteiermark hätten eingebunden werden sollen. "Wir wollten alle ansprechen, hätten demnächst mit Workshops begonnen."
Zur Enttäuschung mischt sich auch Ärger über die Jury um den Vorsitzenden Peter Pakesch: "Bei den Strukturen, die die Jury vorgab, stimmte einiges nicht. Die Ausschreibung muss präziser sein." Verstimmt zeigte sich Hartl auch darüber, dass man ihm geraten hatte, sich mit dem schon zuvor mit seinem Konzept gescheiterten Alexander Kada zusammenzutun. "Ein Armutszeugnis der Jury. Wenn sie Kada hätten haben wollen, hätten sie ihn schon vorher nehmen sollen." Dennoch - umsonst war die Bewerbung nicht. "Wir hoffen, dass unsere Arbeit fruchtbringend für die weitere kulturelle Entwicklung im Bezirk Leibnitz ist", so Hartl.
Hörbar enttäuscht reagierte auch der Wieser Multi-Artist Wolfgang Temmel auf die Nichtberücksichtigung seines Konzeptes "Wahl:Heimat". "Ich gebe kein Urteil zur Entscheidung der Jury ab, nehme es zur Kenntnis." Helena Wallner (Greith-Haus), die in seinem Team mitgearbeitet hatte, erklärte, ihr täte es leid für die Region, die oft im Eck stünde.
Für Temmel ist das Projekt "regionale" nun abgehakt, auch für Hartl und Co. ist eine Bewerbung für 2014 (noch) kein Thema.










