Bei Ausschüssen sparen
Gemeinderat Murau: Opposition will ehrenamtliche Ausschussobleute.
Laut dem Murauer Stadtchef Thomas Kalcher hat sich der Voranschlag für den Haushalt 2012 nur wenig gegenüber dem Vorjahr verändert. Donnerstag Abend wurde das Budget im Sparkassensitzungssaal präsentiert. Rund 12,4 Millionen Euro wurden im ordentlichen Haushalt veranschlagt. Das bedeutet eine Erhöhung von rund 700.000 Euro gegenüber 2011. Der außerordentliche Haushalt präsentiert sich mit 2,7 Millionen Euro sogar deutlich niedriger als im Vorjahr. "Im letzten Jahr hatten wir alleine durch den Umbau unseres Altersheimes drei Millionen Euro mehr eingeplant", erklärte Kalcher in der Gemeindestube. Mit einem Verschuldungsgrad von 0,87 Prozent steht die Stadtgemeinde finanziell im Vergleich mit anderen Gemeinden recht gut da. "Ich denke, wir werden ein gutes und stabiles Jahr 2012 angehen", meinte Kalcher zuversichtlich. Zwar wurde der Voranschlag im Gemeinderat abgesegnet, Ingrid Skraba (Forum) und Finanzstadtrat Vinzenz Müller (SPÖ) äußerten dennoch Bedenken zu einigen geplanten Ausgaben im kommenden Jahr.
Ausschüsse
Beiden Fraktionschefs ist die finanzielle Entschädigung für Ausschussobleute - in Murau gibt es fünf politische Ausschüsse - ein Dorn im Auge. Man "solle doch darauf verzichten und ehrenamtlich arbeiten", meinte Skraba. Und: "Die Veranschlagung von 500.000 Euro für den Ausbau des Radweges nach Ranten im außerordentlichen Haushalt ist unnötig. Wir haben keine Zusage für den Bau", so Skraba. Vinzenz Müller ist dafür das Kulturfestival "regionale12" zu teuer. "Wir sollen 75.000 Euro für die Eröffnungsfeier zahlen. Das ist mir eindeutig zu viel", so Müller. Der Grüne Alfons Senger war mit den meisten Punkten einverstanden.









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