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Zuletzt aktualisiert: 16.07.2011 um 15:52 UhrKommentare

Oberwölz: Einsatzkräfte immer noch im Räumeinsatz

In und rund um das obersteirische Oberwölz waren die Feuerwehren und das Bundesheer über eine Woche nach dem schweren Unwetter immer noch im Räumeinsatz. Rund 100 Mann standen am Samstag im Einsatz.

Am Samstag standen noch 100 Mann der Feuerwehr im Einsatz

Foto © APAAm Samstag standen noch 100 Mann der Feuerwehr im Einsatz

In und rund um das obersteirische Oberwölz waren die Feuerwehren und das Bundesheer über eine Woche nach dem schweren Unwetter immer noch im Räumeinsatz, wie Bezirkskommandant Helmut Vasold am Samstag mitteilte. Die Florianis räumten von Hand den über 600 Quadratmeter großen Keller eines Sägewerks frei, nachdem sich der einen halben Meter hoch stehende Schlamm mit Maschinen nicht beseitigen ließ. Der Feuerwehr-Chef bestätigte auch, dass das eHORA-System von ZAMG und Agrarministerium - das Überschwemmungsgebiete ausweisen soll - im Falle Oberwölz und Umgebung ziemlich genau gelegen sei.

Vasold sprach von einem weiteren massiven Einsatz der Feuerwehren des Bezirkes, rund 100 Männer und Frauen standen am Samstag im Dienst. Die Soldaten des Bundesheeres hatten am Samstag eine Ruhepause, sie waren bisher mit dem Errichten von Rampen und dem Bau von Brücken beschäftigt. Eine weitere Aufgabe der Feuerwehr sei es derzeit, die Durchlässe unter den Straßen in den Seitentälern frei zu räumen, mittels Hochdruckpumpen und den Tanklöschfahrzeugen. Mit dem Wetter habe man bisher Glück, es habe in dieser Woche nur leicht geregnet, der Räumeinsatz sei nicht behindert worden. Nur einige Flächen wurden mit den schweren Fahrzeugen nicht befahren, weil man Flurschäden vermeiden wollte.

eHORA-System

Was das eHORA-System (Hochwasser-Risikozonierung Austria) betreffe, so habe dies eine ziemliche Genauigkeit in der Prognose der Überschwemmungszonen aufgewiesen, so Vasold nach Studium der entsprechenden Karten auf der Homepage: "Einige kleine Ausreißer hat es gegeben, etwa im Ort Oberwölz". Aber das dürfte auch auf die ungewöhnlich starke Verklausung zurückzuführen sein, weil enorm viel Schwemmgut und Holz - etwa aus dem Schöttlgraben - mehrere Brücken verlegte, so Vasold. Mit einer solchen Menge habe man nicht rechnen können.


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