Installationsunternehmen in Oberwölz neuerlich insolvent
Über das Vermögen des Installationsunternehmen Jürgen Zeiringer mit Sitz in Oberwölz wurde ein Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung eröffnet. Betroffen sind 26 Dienstnehmer und 85 Gläubiger.

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Über das Vermögen des Installationsunternehmen Jürgen Zeiringer mit Sitz in Oberwölz wurde ein Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung eröffnet, das melden der KSV1870 und der Alpenländische Kreditverband. Betroffen sind 26 Dienstnehmer sowie 85 Gläubiger. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund EUR 5.95 Mio., welchen Aktiva in der Höhe von rund EUR 3,35 Mio. gegenübergestellt werden.
Bereits mit Beschluss des Landesgerichtes Leoben vom 12.2.2009 wurde über das Vermögen des Schuldners aufgrund eines Eigenantrages ein Konkursverfahren eröffnet. Dieses Verfahren endete mit einem Zwangsausgleich, welcher mit 24.6.2009 bestätigt wurde.
Bedingt durch beträchtliche innerbetriebliche Probleme verließen mehrere langjährige Mitarbeiter, insbesondere auch das technische Führungspersonal, das Unternehmen. Dies führte naturgemäß zu einem beträchtlichen Rückstau bei der Abwicklung großer Projekte und zu massiven finanziellen Einbußen.
Der Schuldner beabsichtigt seinen Gläubigern neuerlich einen Sanierungsplan mit der gesetzlichen Mindestquote anzubieten. Wie schuldnerseits dargelegt, soll die Auftragslage sehr gut sein. Zahlreiche Gewerke sollen in absehbarer Zeit vor der Fertigstellung stehen. Die Hausbank habe die Bereitschaft bekundet, die Fertigstellung dieser Projekte zu unterstützen, sodass auch ein Fortbetrieb möglich erscheint. Der Insolvenzverwalter wird die Angaben des Schuldners überprüfen und entsprechende Dispositionen treffen.








