Bildungsstätte für Indien
Neumarkter Arzt unterstützt Sozialprojekt eines Grazer Vereines.

Foto © PrivatBischof Mar Mathew Arackal (3. v. r.) mit Projektpartner Wolfgang Auer, Vereinschef Martin Schmiedbauer (3. und 4. v. l.) und weiteren Akteuren der Kooperation. Involviert in das Projekt ist auch der frühere Pfarrer von Knittelfeld, Hans Schrei (4. v. r.)
Der Neumarkter Arzt Wolfgang Auer beteiligt sich an einer Sozialaktion in Indien - und zwar in seiner Funktion als Chef des Unternehmens "Aapospa". Vor Kurzem gab es ein Zusammentreffen mit dem indischen Bischof Mar Mathew Arackal im Grazer Bildungshaus St. Martin. Dabei wurde die Kooperation der Öffentlichkeit vorgestellt und besiegelt.
Initiator der Zusammenarbeit ist der Verein Bildungs- und Kulturinitiative St. Martin unter Geschäftsführer Martin Schmiedbauer. Er richtet 2011 gemeinsam mit der katholischen Diözese Kanjirapally ein Bildungszentrum im südindischen Kerala ein.
Dieses Zentrum widmet sich der Ausbildung von Frauen in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung und Hauswirtschaft sowie den Themen Gesundheit, Ayurveda-Medizin, Sozial- und Pflegeberufe. Als Partner konnte Martin Schmiedbauer Wolfgang Auer gewinnen. Er hat gemeinsam mit dem Internisten Wolfgang Schnedl das bereits erhältliche Heilmittel "Coccinia D" entwickelt, das Diabetikern helfen soll, den Blutzuckerspiegel auf natürliche Weise zu senken.
Die für dieses Mittel namensgebende Pflanze "Coccinia indica" soll auf den Flächen des neuen Bildungszentrums in Indien kultiviert werden. "Ich freue mich sehr, hier mithelfen zu dürfen, einen positiven Akzent für die Bildung von Frauen in Indien zu setzen", sagt Wolfgang Auer über die Motivation der Zusammenarbeit.
Sehr angetan zeigt er sich über die Professionalität, die der Verein Bildungs- und Kulturinitiative St. Martin an den Tag legt. "Besonders Geschäftsführer Martin Schmiedbauer leistet hier beeindruckende Arbeit", sagt Auer. Involviert in das Projekt ist auch der frühere Pfarrer von Knittelfeld, Hans Schrei.
Insgesamt kostet das Zentrum 360.000 Euro. Der Grazer Verein unterstützt auch Bildungsprojekte in Paraguay und Tanzania.








