Fahren oder nicht fahren?
Wenn die weiße Gefahr lauert: Das Projekt "Risikomanagement Ski/Snowboard" für Schüler und Jugendliche geht in die siebente Saison.

Foto © PrivatSchüler aus der gesamten Steiermark werden mit den Gefahren, die abseits der regulären Skipisten lauern, vertraut gemacht. Sie lernen, sich mit den möglichen Gefahren auseinanderzusetzen
Das Wissen um die Notrufnummern, die richtige Interpretation des Lawinenlageberichts, das Einschätzen der Risikofaktoren, der richtige Umgang mit der Notfallausrüstung: Mit den Gefahren des Wintersports neben den regulären Pisten machen die beiden steirischen Sportlehrer Gerd Egger und Markus Degiampietro Schüler und Lehrer vertraut. In den vergangenen Jahren wurden rund 3000 Jugendliche und 300 Lehrer betreut und ausgebildet.
Das Trainerteam fährt dazu zu den Wintersportwochen der Schulen. "Es geht darum, der ,No risk, no fun-Generation' den Wind aus den Segeln zu nehmen", so Egger.
Das von Egger und Degiampietro durchgeführte Modell "Risikomanagement Ski/Snowboard" wird vom Land, der Versicherungsanstalt Auva und der Stadt Graz unterstützt.
Egger: "Die Jugendlichen sollen beim Verlassen des organisierten Skiraums die gelernte Entscheidungskompetenz anwenden und das Gelernte soll im Freundeskreis weitergetragen werden."
Für den Trainingstag wird eine komplette Notfallausrüstung - vom Lawinenverschüttetensuchgerät bis zur Schaufel - zur Verfügung gestellt. Egger: "Ja oder nein, fahre ich oder fahre ich nicht? Dies erfordert Kompetenz, Risikokompetenz, die erlernt, geübt und immer wieder neuen Situationen angepasst werden muss."
Heuer geht das Projekt in die siebente Saison. Teilnehmende Schulen bisher waren unter anderem die HS Deutschlandsberg, HS Murau, SHS Weiz, BRG Kepler, BG/BRG Mürzzuschlag, BHAK Feldbach, BHAK Bad Aussee, HTL Kaindorf und die Obstbau- und EDV Fachschule Gleisdorf.








