Agrarbezirksbehörde sperrt zu
Für die Obersteiermark zuständige Behörde steht vor der Schließung.
LEOBEN. Vor der Schließung steht die Agrarbezirksbehörde Leoben, auch zuständig für die Murtal-Bezirke Knittelfeld, Judenburg und Murau. Offiziell ist aber noch von "Umstrukturierungen" die Rede.
"Es ist eine Vorgabe der Regierung, die Agrarbezirksbehörde Leoben bis 31. Dezember 2012 umzustrukturieren. Es ändert sich aber jetzt nichts an der Arbeit. Sie bleibt ungebrochen aufrecht", erklärt Gernot Zangl, Amtsvorstand der Agrarbezirksbehörde Steiermark. Das heißt, dass die Vertreter der Bauernkammern und Bauern weiter, wie gewohnt, ihre Anträge bei der Agrarbezirksbehörde Leoben einbringen können.
Die Umstrukturierungen seien aufgrund der finanziellen Situation notwendig. "Wir sind auf jeden Fall um eine sinnvolle und konstruktive Lösung bemüht, die nicht zum Schaden der Mitarbeiter sein darf", so Zangl. Wie diese Umstrukturierungen genau aussehen werden, könne man jetzt aber noch nicht sagen.
Auf der Agrarbezirksbehörde Leoben sind gegenwärtig etwa 30 Mitarbeiter beschäftigt. "Es werden sich für die Mitarbeiter auch Chancen auftun, sich neu orientieren zu können", so Zangl.
Der Amtsvorstand betont, dass man mit den Beschäftigten Gespräche führen werde.
Auch Odo Wöhry, technischer Leiter der Agrarbezirksbehörde Steiermark, erklärt, dass man gemeinsam mit der Personalvertretung schauen werde, wie man diese Umstrukturierung auch im Hinblick auf das soziale Umfeld der Beschäftigten bewerkstelligen könne. "Für uns fängt jetzt die Arbeit an", so Wöhry, denn die drei Leiter der Agrarbezirksbehörden in der Steiermark - Graz, Leoben und Stainach - haben auch erst am Freitag der Vorwoche von diesen Umstrukturierungsmaßnahmen erfahren.
ANDREA WALENTA







