Polizei fasst rumänischen Einbrecher
Nach Einbruch hatte sich 33-Jähriger mit Polizei Verfolgungsjagd geliefert.

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MURAU, HARTBERG. In der Steiermark und im Burgenland war ein 33-jähriger Rumäne in den vergangenen zwölf Monaten als Einbrecher unterwegs. Am Montag wurde der Täter nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei festgenommen.
Immer wieder suchte sich der 33-Jährige kleine Lokale sowie Tankstellen- und Bahnhofsbuffets als Tatorte aus. Im Murtal war der Rumäne ebenso auf Einbruchstour wie in den Bezirken Weiz und Hartberg sowie im Burgenland. Zumindest zehn Einbrüche in den vergangenen zwölf Monaten gehen auf sein Konto. Aber die Polizei schließt nicht aus, dass der 33-Jährige noch mehr Taten begangen hat.
"Er kam immer wieder für einige Tage in die Steiermark, um einzubrechen. Geschlafen hat er dabei in seinem Auto", so ein ermittelnder Beamter.
Am Montag wurde der Serieneinbrecher in Grafendorf bei Hartberg festgenommen. Der Rumäne hatte gegen 0.20 Uhr bei einem Einbruch in ein Tankstellenbuffet in Wenigzell (Bezirk Hartberg) stillen Alarm ausgelöst, der Eigentümer verständigte sofort die Polizei. Mit den Münzen, die er aus dem Geldspielautomaten gestohlen hatte, war der Täter geflüchtet.
Eine Streife der Polizei Vorau nahm die Verfolgung des silbernen Golf mit rumänischen Kennzeichen auf. Erst in Grafendorf bei Hartberg, rund 25 Kilometer vom Tatort entfernt, endete die Flucht des Rumänen. Im Auto wurden Beute und Einbruchswerkzeug sichergestellt.
Der Gesamtschaden bei den Einbrüchen dürfte sich zumindest auf 7000 Euro belaufen."Als Motiv hat er Schulden angegeben, für die sein Lohn nicht ausreichte", so der Polizist. RAINER BRINSKELLE








