Anzeigenflut ist ausgeblieben
Rauchergesetz: Keine Anzeigen in Knittelfeld, im Gegensatz zu Murau und Judenburg.
MURTAL. "Null Anzeigen." Diese Bilanz zieht Knittelfelds Bezirkshauptmann Werner Wurzbach nach einem Monat Rauchergesetz. Auch im Vorfeld habe es nur eine Anzeige gegeben. Die Wirte in Knittelfeld sind anscheinend sehr gesetzestreu, vielleicht aber mag das Knittelfelder Völkchen es auch einfach nicht, andere Menschen anzuzeigen.
Anders sieht es schon im Bezirk Judenburg aus, wo es mehrere Anzeigen gab. Sogar eine "Sammelanzeige" wurde eingebracht: "Von einer Interessens-Gemeinschaft gegen fünf Betriebe", sagt Bezirkshauptfrau Ulrike Buchacher. Jeder Anzeige werde nachgegangen.
Dies tun natürlich auch die Kollegen von der Murauer Bezirkshauptmannschaft: "Wenn wir im Außendienst sind und Übertretungen bemerken, wird das von uns geahndet", berichtet Bezirkshauptmann Wolfgang Thierrichter.
Generell sei seit 1. Juli dieses Jahres aber keine Anzeigenflut hereingebrochen: "Es gab welche, aber im überschaubaren Rahmen." Vor dem 1. Juli wurden im Bezirk rund 50 Anzeigen in der Sache getätigt.
MICHAELA FRÖHLICH








