"Die Chancen stehen 50:50"
Nicole Schmidhofer steht im vorläufigen Olympia-Aufgebot.

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Nach ihrer WM-Qualifikation für Val d'Isere 2009 darf Nicole Schmidhofer jetzt mit einem Start bei einem weiteren internationalen Großereignis spekulieren. Die Lachtalerin steht immerhin schon einmal im vorläufigen Olympia-Aufgebot für Vancouver (Kanada), das allerdings noch von 23 auf 22 Teilnehmer reduziert werden wird.
"Meine Chancen stehen 50:50. Die endgültige Entscheidung erfolgt erst bei den Speedbewerben am Wochenende in St. Moritz", meint Schmidhofer, die schon gestern in Richtung Schweiz aufgebrochen ist. Dort geht es für die 20-Jährige im direkten Duell gegen die Tirolerin Regina Mader um das begehrte Olympiaticket in Vancouver. "Wir sind im bisherigen Saisonverlauf mit unseren Leistungen praktisch gleichauf. Ich werde in St. Moritz alles riskieren und wieder Vollgas geben", erläutert Schmidhofer ihre Marschrichtung.
Zuletzt hat sie nach ihrem verpatzten und auch etwas glücklos verlaufenen Weltcup-Wochenende in Cortina d'Ampezzo (schwerer Fehler nach elftbester Zwischenzeit im unteren Teil des Super G) in heimischen Gefilden ausgespannt. "Dabei habe ich zum Glück auch wieder einmal die Zeit gefunden, um bei einer Musikprobe unserer Blasmusik mitzumachen", freut sich die Speed-Spezialistin.
Aus dem Schibezirk bereits fix für das Olympia-Aufgebot in Vancouver nominiert sind übrigens Christoph Sumann (Biathlon) und Katrin Ofner (Schicross).








