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Zuletzt aktualisiert: 31.08.2009 um 22:03 UhrKommentare

"66 stand noch nie auf meiner Scorekarte"

Nicole Gergely zeigt sich heuer von ihrer besten Seite und gibt Auskunft zu ihrer aktuellen Topform.

Die Nummer eins in Österreich

Foto © GepaDie Nummer eins in Österreich

Nicole Gergely, Rang 13 in Helsinki ist Ihr drittbestes Resultat auf der Ladies European Tour. Hat alles nahezu perfekt funktioniert?

NICOLE GERGELY: Ich habe vor dem Turnier kein gutes Gefühl gehabt und in Helsinki leider auch durch einige Ausreißer den ersten Tag mit drei Schlägen über Par vermurkst. Vom Gefühl her, habe ich sicherlich nicht mein bestes Golf gespielt.

In der zweiten und dritten Runde gab es aber eine enorme Steigerung. Was haben Sie dann besser gemacht?

GERGELY: Nach dem schlechten ersten Spieltag habe ich sowohl im mentalen als auch technischen Bereich mit meinen Betreuern gearbeitet und hatte eigentlich nichts mehr zu verlieren. Dann ist es wirklich wie geschmiert gelaufen.

Die Schlussrunde war mit 66 Schlägen die beste des gesamten Teilnehmerfeldes. Kann man von einem Karriere-Highlight sprechen?

GERGELY: Fünf Schläge unter Par habe ich schon mehrmals geschafft, aber 66 stand noch nie auf meiner Scorekarte.

Warum läuft es in dieser Saison so gut?

GERGELY: Mein gesamter Betreuerstab arbeitet ausgezeichnet. Ich konnte mich kontinuierlich steigern. Momentan kann ich auf ein solides Spiel bauen. Ich habe heuer nur zwei Mal den Cut nicht geschafft.

In Helsinki ist also die Generalprobe für die Uniqa Ladies Golf Open am GC Föhrenwald in der nächsten Woche gelungen. Welche Erwartungen gibt es jetzt für das einzige Heimspiel auf der Ladies European Tour?

GERGELY: Ich mache mir sicher keinen Druck und habe nichts zu verlieren. Mein Ziel ist in erster Linie wieder eine konstante Leistung auf den Platz zu bringen. Ein Top-Ten-Rang wäre für mich am Ende ein Traumergebnis.

Ist die Ablenkung bei einem Heimturnier auf dem Weg zum Erfolg nicht zu groß? Sie sind ja aktuell die rot-weiß-rote Nummer eins und werden sehr gefragt sein?

GERGELY: Ein Turnier im eigenen Land ist für Lokalmatadore sicherlich stressiger. Man muss außerhalb des Platzes auch einige Sponsor- und Medientermine bestreiten sowie sich auch Zeit für die hoffentlich stark vertretenen Fans nehmen. Generell macht es aber viel Freude, vor eigenem Publikum in Österreich anzutreten.

INTERVIEW: ALFRED TAUCHER


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