"Jakob" für den Naturpark
"Alpe-Adria-Tourismuspreis" für innovative Projekte ging an Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen.
Man lernt nie aus. Dieser Spruch kommt nicht von ungefähr - das Lernen steht auch im Mittelpunkt des Naturparks Zirbitzkogel Grebenzen. Dort setzt man auf nachhaltigen Tourismus - darauf, dass die Menschen wieder die Natur lesen lernen. Und für das Projekt "Naturpark in Bewegung" gab es nun auch einen Preis für innovative Tourismusprojekte, den Jakob 2012.
"Eigentlich haben wir nicht damit gerechnet", schmunzelt Projektleiterin Elisabeth Schitter. Die Auszeichnung sei aber natürlich eine große Ehre: "Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind."
Verliehen wurde der Jakob im Rahmen der Alpe-Adria-Messe "Tourismus und Freizeit" in Ljubljana. Aus insgesamt 25 Einreichungen aus den Alpe-Adria-Ländern ging der erste Preis an den Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Leitthema ist die "Via Natura". Alle zehn Naturpark-Gemeinden sind in den - auf elf Etappen aufgeteilten, 130 Kilometer langen - Weitwanderweg mit einbezogen. Es geht nicht darum, die Strecke zu absolvieren ohne nach links oder rechts zu schauen, im Gegenteil: Das Interesse für die Natur soll bei den Wanderern geweckt werden. Laut Schitter kommt der vom Naturpark eingeschlagene Kurs gut an, und zwar nach innen und nach außen.
Modellregion
Für Geschäftsführer Peter Donabauer ist der "Jakob" einer der bedeutendsten internationalen Tourismuspreise. Die Auszeichnung sei eine Bestätigung, dass die Region auf dem richtigen Weg ist. Er sagt: "Wir wollen und werden uns mit unserem Leitthema ,Natur lesen lernen' zu einer europäischen Modellregion für nachhaltigen Tourismus entwickeln."








