Tourismusregion ringt um Konzept für Vivarium
Entscheidung über Investor oder mögliche Landesbeteiligung Anfang oder Mitte Februar. Man verfolge derzeit zwei mögliche Schienen.

Foto © Michi Fröhlich Neues Konzept für Vivarium in Planung
Anfang oder Mitte Februar soll es eine Entscheidung für die geschlossene, frühere Wassererlebniswelt "Vivarium" in Mariahof im obersteirischen Bezirk Murau geben. Man verfolge zwei Schienen, so der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, Peter Donabauer: "In der früheren Form als Wassererlebniswelt und Heim exotischer Tiere soll es nicht mehr existieren".
Ein Weg sei laut dem Touristiker ein Konzept mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung. Die zweite Variante wäre eine Übernahme durch private Interessenten, ein Investor überlege z. B. die Einrichtung einer Beautyfarm. Es gebe auch einen weiteren Interessenten mit einem unterschiedlichen zweiten Konzept, über das er jedoch noch nichts sagen dürfe, so Donabauer.
Die seit 2005 bestehende Wassererlebniswelt "Vivarium" mit einem Hallenbad, einem Wassererlebnisbereich im Freien, einem Restaurant sowie diversen Indoor-Aquarien hatte trotz Geldspritzen des Landes immer wieder finanzielle Probleme und wurde 2011 geschlossen. 2012 sollen die Pforten weiterhin zu sein, es gibt keine Beschäftigten mehr. Die Tiere wurden an diverse Zoos und entsprechende Einrichtungen verteilt.
Investitionsbedarf
Den Investitionsbedarf - sollte das Land Steiermark sich bereiterklären - bezifferte Donabauer mit rund 1,2 Mio. Euro. Das Vivarium selbst sei entschuldet, ein Start also möglich. Sollte es zu einer Einigung in der einen oder anderen Form kommen, wäre eine Öffnung im Sommer 2013 möglich.








