Vivarium bleibt 2012 geschlossen
Die Zukunft des Vivariums in Mariahof im Bezirk Murau ist ungewiss. Für 2013 steht eine Wiedereröffnung oder Vermietung an private Interessenten im Raum.

Foto © Michaela FröhlichKein Leben gibt es in den kommenden Monaten im Vivarium Mariahof
Anfang Oktober schloss das Vivarium in Mariahof seine Pforten - und es wird so schnell nicht wieder geöffnet. Dies berichtete der neue Geschäftsführer des Vereins und Tourismusverbandes Naturpark Zirbitzkogel Grebenzen, Peter Donabauer, gestern bei einer Pressekonferenz im Neumarkterhof (siehe auch Bericht links).
Dass das Vivarium in seiner ursprünglichen Version nicht bestehen bleibt, war klar. Mangelnde Auslastung und horrende Betriebskosten führten die touristische Einrichtung beinahe in den Konkurs, die Verbindlichkeiten beliefen sich auf 3,6 Millionen Euro (wir berichteten). Das endgültige Aus für Weißbüscheläffchen, Piranhas und Co. kam im Oktober. Bis Juni wollte man komplett neu durchstarten, doch die Neuorientierungsphase scheint länger zu werden: "Es gibt ein Konzept für ein touristisches Projekt, möglicherweise wird es auch einem privaten Zweck zugeführt", so Donabauer.
Es gibt also zwei Optionen: Das touristische Projekt trägt den Arbeitstitel "Glashaus". Spielerisch soll der Zugang zur Natur dargestellt werden. Nun werden die Möglichkeiten zur Finanzierung geprüft. Zwei Ausbaustufen sind geplant, die erste liegt bei 600.000, die zweite bei 1,2 Millionen Euro. Die zweite Möglichkeit ist, das Vivarium zu vermieten. Einen Interessenten gibt es bereits: Er will daraus ein Art "Schönheitszentrum" machen.









