Interesse fürs Vivarium
Am Freitag endete die Angebotsfrist für Privatinvestoren: Für das Vivarium in Mariahof gibt es fünf Angebote, darunter von Neosino-Chef Gerhard Möser. Am Dienstag wurden die Angebote geöffnet.

Foto © Oberrainer
Ins Detail will Reinhard Ferner, Vorsitzender des Tourismusverbandes Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, nicht gehen. Nur so viel sei verraten: "Es waren Angebote da." Und zwar fürs Vivarium in Mariahof, für die einstige touristische Einrichtung wurden wie berichtet Privatinvestoren gesucht.
Einer der Interessenten ist allerdings bekannt: Der Neumarkter Neosino-Geschäftsführer Gerhard Möser bekundet schon seit Monaten Interesse am Vivarium. Das Unternehmen ist im Bereich "Beauty" tätig, entsprechend will er aus dem Vivarium eine Schönheitsfarm machen. "Ich habe ein Angebot eingebracht", bestätigte Möser gestern auf Nachfrage der Kleinen Zeitung.
Am Freitag endete jedenfalls die Angebotsfrist, gefordert waren ein Kaufoffert und ein Konzept. Gestern wurden die eingegangenen Angebote von einem Gremium, in dem auch Ferner saß, geöffnet und begutachtet.
Es sind laut dem Verbandsvorsitzenden Angebote dabei, die in die engere Auswahl kommen. Heute wird man in der Sache mit dem Land Kontakt aufnehmen: "Und dann stimmen wir ab, was infrage kommt und was nicht." Letztlich liegt es bei der Kommission des Tourismusverbandes, wie es mit dem Vivarium weitergeht. "In rund einer Woche kann man Näheres sagen", so Reinhard Ferner.
Das Vivarium musste vor rund einem Jahr aus wirtschaftlichen Gründen schließen, es drohte der Konkurs. Einst waren dort unter anderem exotische Tiere zu sehen. Dass erst gar keine Angebote eingehen, befürchtete man laut Ferner nicht.
Übrigens: Die Fünf, die Angebote eingereicht haben, stammen alle aus der Region.















