St. Peter bietet einfach mehr
Das Superrace lockt die schnellsten Piloten des Landes an.
MOTORSPORT. Es ist eine jener Herausforderungen, die das Sportlerherz höher schlagen lässt. Wenn am morgigen Sonntag in St. Peter die Motoren glühen, wird die Frage nach dem schnellsten Fahrer im Starterfeld des Bergrallyecups beantwortet. Im sogenannten Superrace wird sich zeigen, wer sowohl Strecke als auch Tempo beherrscht.
Diesen Wettkampf hat sich Josef Kötz vom Verband der Vereinigten Bergrallye-Veranstalter ausgedacht, um den Motorsportfans etwas Außergewöhnliches zu bieten und mit ihnen gleichzeitig einen runden Geburtstag zu feiern.
"Auf der Holzstraße in St. Peter feiern wird das 30-jährige Jubiläum. Aus diesem Grund gibt es neben den drei Wertungsläufen zusätzlich ein einmaliges Superrace der zehn schnellsten Fahrer", erklärt Kötz. Mit diesem zusätzlichen Bewerb ist Spannung garantiert, geht es doch auch noch um ein Preisgeld in Höhe von 2100 Euro.
Angelockt vom Superrace wartet auf die Saison-Dominatoren Rupert Schwaiger und Felix Pailer zusätzliche Konkurrenz: Erich Edlinger, Hans Peter Laber und Herbert Pregartner haben erstmals in dieser Saison ihre Nennung abgegeben und mischen somit um den Sieg mit. "St. Peter ist ein Höhepunkt im Bergrallye-Veranstaltungskalender", sagt Kötz.
Einzig Andreas Marko fehlt beim einzigen Bergrennen der Obersteiermark (der geplante Abschluss in Mariazell musste ja abgesagt werden), weil sein Audi nach einem Unfall in Italien noch nicht wiederhergestellt ist.
Der Tulwitzer Edlinger hat 1989 in der Bergrallye sein Rennsportdebüt gefeiert. Er pilotiert mit seinem BWM 320 IRL den schnellsten im Bergrennsport eingesetzten Tourenwagen Europas. Ideal für die 1,6 Kilometer lange Straße in Pöllau am Greim, die als Hochgeschwindigkeitsstrecke gilt.
Der Veranstalter erwartet rund 3000 Zuseher. Das Training beginnt um 9 Uhr, die Rennläufe um 13 Uhr, ehe das Superrace den krönenden Abschluss bilden wird. ALFRED TAUCHER
Features
Steirischer Fußball
News, Live-Ticker & mehr auf














