Schwappt die Welle weiter?
Nach deutscher Kajakmeisterschaft denkt man in Murau an die EM.
KAJAK. Für eine Woche gastierte der Tross der deutschen Wildwasser-Kanuten im Bezirk Murau und duellierte sich in den verschiedenen Disziplinen um Edelmetall. Mehr als 300 Sportler und Funktionäre sorgten für ausgebuchte Gästebetten und viel Verkehr auf der Mur.
Den sportlichen Abschluss bildete der Nachtsprint mitten in der Murauer Altstadt, wobei sich die besten deutschen Kajakfahrer unter dem Jubel zahlreicher Zuschauer nichts schenkten. Gewonnen haben die Hamburgerin Meghan Jaedicke und, wie erwartet, der Favorit und Weltcupsieger Norman Weber.
Beim Tourismusverband Murau-Kreischberg ist man auf den Geschmack gekommen und schmiedet bereits große Pläne. "Wir denken daran, eine Wildwasser-Europameisterschaft zu uns zu holen", erzählt Melanie Koch, die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes. Mit den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden sei die Mur in den Bereichen Ramingstein, Kendlbruck, Predlitz und Murau prädestiniert dafür. ALFRED TAUCHER
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