Spatenstich für Standort der Lebenshilfe Murau
Der Standort Murau der Lebenshilfe Murau wird um 2,2 Millionen Euro ausgebaut: Neue Wohnungen und Werkstätten entstehen.
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Recht entscheiden kann sich das Wetter an diesem Nachmittag nicht. Beim Eintreffen der Gäste werden noch eifrig Regenschirme ausgeteilt, doch rechtzeitig zu Beginn der Spatenstichfeier gewinnt die Sonne die Oberhand. Passend also zum freudigen Anlass, dem Startschuss für die Erweiterung der Werkstätten der Lebenshilfe am Standort Murau.
Gut gelaunt führt der Murauer Altbürgermeister und Obmann der Lebenshilfe Murau, Herbert Bacher, durch die kleine Feier. Um große Summen wiederum geht es bei dem Projekt: Rund 2,2 Millionen Euro werden in Bau inklusive Einrichtung investiert. Geplant sind unter anderem Werkstätten, Lern- und Aufenthaltsräume, Platz für Therapien sowie sieben neue Wohnungen. Der Bestand wird mit dem Neubau in allen Geschossen stufenlos verbunden sein. "Im vergangenen Sommer haben wir zu planen begonnen, geplante Fertigstellung ist in einem Jahr", so Architekt Rudolf Paschek.
Kreativ
Der Bedarf für neuen Wohnraum ist durchaus gegeben, heißt es bei der Feier. In den Werkstätten können sich die Kunden kreativ ausleben - mit malen, basteln und dergleichen. Die fertigen Produkte werden an Ort und Stelle verkauft. Genau 41 Kunden betreut die Lebenshilfe im Bezirk Murau derzeit an insgesamt drei Standorten, neben Murau sind das Neumarkt und Oberwölz.
Sparsam
Johann Gruber, Obmann des Sozialhilfeverbands Murau und Bürgermeister von Teufenbach, meint: "Das gesamte Team ist intensiv bemüht, dass zum Wohle der Bewohner und auch sparsam gearbeitet wird."
Bereits vor einigen Monaten stattete Landesrat Siegfried Schrittwieser der Einrichtung einen Besuch ab. Beim Spatenstich betont er: "Es war sichtbar, dass es Handlungsbedarf gibt, was die Räumlichkeiten angeht."

















