Angst um die Schulkinder
Eltern in Wartberg und Mitterdorf sind in Sorge. Angeblich versuchen unbekannte Männer, Volksschulkinder in einen Kleinbus zu locken. Ähnliches gab es schon einmal in Bruck, die Sache basierte damals auf einem harmlosen Vorfall.

Foto © Weichselbraun/Sujet
In Mitterdorf lassen Eltern ihre Kinder nicht mehr alleine in die Schule gehen. Per SMS, Facebook und natürlich durch Weitererzählen kursieren Warnungen vor zwei oder drei Männern in einem silbernen oder weißen Bus. Sie würden Kinder ansprechen und versuchen, sie in den Bus zu locken. Mit dem bereits bekannten Spruch, die Eltern seien im Krankenhaus und das Kind würde dorthin gebracht.
Jüngst erzählte ein Schüler der ersten Klasse der Mitterdorfer Volksschule wieder einen derartigen Vorfall. Der Bub war mit einem Freund auf dem Heimweg von der Schule, als er angesprochen wurde - und zwar vom Fahrer eines silbernen Busses, so gab der Bub an. Angesichts des Busses vor der Schule ist der Freund des Buben davongelaufen. Die Mutter des anderen Buben ging zur Polizei.
Laut Polizei hat alles mit einem Vorfall letzte Woche begonnen. Da war eine Lehrerin mit Kindern einer ersten Klasse der Volksschule Wartberg zur Kirche unterwegs. Dabei, so erzählt der Polizist, sei das Schlusslicht der Kinder von einem Mann in einem Bus angesprochen worden. "Die Lehrerin hat das aber erst ein paar Tage später erfahren."
Die Schulen haben die Eltern bereits aufgeklärt und beraten in der Sache, die Polizei nimmt die Vorfälle und die Angaben der Kinder ernst - und auch die Angst der Eltern.
"Wir haben alle Dienststellen benachrichtigt und fahren mit Zivilstreifen alles ab", beruhigt der Beamte. Das wird auch so bleiben, um weiter größte Vorsicht walten zu lassen. Aber er sagt auch: "Noch ist die Suppe zu dünn." Das Ganze könnte auch ein Lauffeuer sein. Ähnliches gab es schon einmal in Bruck, die Sache basierte damals auf einem harmlosen Vorfall, der sich im Laufe der Zeit hochgeschaukelt hatte.








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