Mutiges Ziel von Kindberg
Die Beachelors wollen den steirischen Cup-Titel holen.
VOLLEYBALL. Am Sonntag geht in der Eggenberger Sporthalle in Graz das Final-Four des steirischen Volleyball-Cups in Szene. Mittendrin sind auch die Beachelors Kindberg. Für das Team von Markus Hackl zählt aber nicht, wie vielleicht erwartet, der olympische Gedanke. Der Trainer will den Titel.
Das Vorhaben klingt sehr optimistisch, wenn man die Saisonbilanz der Kindberger kennt. Von 16 Partien in der 2. Bundesliga konnten Alex Zipper und Co. nur ein einziges Spiel für sich entscheiden. Dass die Beachelors mit Weiz noch dazu wohl den härtesten Gegner im Semifinale gezogen haben, ist Hackl bewusst. Er ist dennoch zuversichtlich. "Wir haben in der Liga gezeigt, dass wir von Weiz nicht weit weg sind." Mit den Oststeirern hat Kindberg außerdem noch eine Rechnung offen. Voriges Jahr waren es ausgerechnet die Weizer, die Kindberg im Halbfinale aus dem Bewerb warfen. "Wir werden uns revanchieren", verspricht Hackl. Im zweiten Halbfinale stehen sich Liebenau und Stainach gegenüber. "Wenn wir Weiz ausschalten, dann schaut es nicht schlecht aus."
Ursprünglich hätte das Final-Four in Kindberg stattfinden sollen. "Wir haben uns darum beworben. Der Verband fordert für die Austragung aber zwei voneinander unabhängige Hallen. Vielleicht klappt es nächstes Jahr." MARTIN MANDL















