Europan 13

Groß genug für viele Ideen

Ein spanisches Projekt gewann den Planungswettbewerb für eine große Fläche im Brucker Süden. Es geht um Bruck, aber auch um die Region. Von Franz Pototschnig

Peter Koch, Landesbaudirektor Andreas Tropper, Bernd Vlay (Europan), Günter Koberg (Baukultur)
Peter Koch, Landesbaudirektor Andreas Tropper, Bernd Vlay (Europan), Günter Koberg (Baukultur) © Franz Pototschnig
 

Das Areal im Süden von Bruck ist gut 15.000 Quadratmeter groß und wurde nach dem Abriss der „Spinne“ frei. Schon während der Abrissarbeiten tauchte die Frage auf, was man damit anfangen könnte.

Weil es eine Fläche ist, die als „Tor zur Obersteiermark“ für die ganze Region Bedeutung hat, will man nicht voreilig agieren. Dies erläuterte Stadtrat Peter Koch bei der gestrigen Präsentation, er betonte, dass eines bereits klar ist: „Es soll keine Konkurrenz zur Innenstadt entstehen.“
Bereits 2014 wurde diese wichtige Fläche, die übrigens im Eigentum des Landes Steiermark ist, für den internationalen Wettbewerb „Europan 13“ angemeldet. 18 junge Architektengruppen aus 13 Ländern haben für das Areal ihre Konzepte eingereicht, das Siegerprojekt stammt aus Spanien.

Vielfältige Nutzung

„Es geht hier noch nicht um eine konkrete Planung, sondern um ein Herantasten an mögliche Nutzungen“, sagte Bernd Vlay, Österreich-Generalsekretär von Europan. Das Siegerprojekt wurde gewählt, weil es das Areal sowohl als Stadtteil von Bruck als auch als „Eingangstor“ in die Obersteiermark sieht. So ist darin etwa ein S-Bahn-Bahnhof angedacht, und die Anbindung in das Stadtzentrum ist ebenso thematisiert wie die Nähe zum Erholungsgebiet Weitental.

Stadtbaudirektor Robert Pichler betonte, wie wichtig diese Fläche für die künftige Entwicklung der Stadt ist. Und der Brucker Raumplaner Peter Nistelberger verwies darauf, dass vor endgültigen Entscheidungen auch die Bürger mitzureden haben.

Regionsprojekte

Obwohl man sich in Bruck schon intensiv Gedanken über die künftige Nutzung macht, bleibt das Gebiet vorerst im Eigentum des Landes. Ob es die Stadt allein kaufen wird oder ob solche Regionsprojekte auch andere mitfinanzieren, ist vorerst noch offen.

Bis die Bagger auffahren, wird es noch Jahre dauern. Als nächster Schritt werden die Ideen bearbeitet und weiterentwickelt. Die eingereichten Projekte sind noch bis Ende März im Rathaushof zu besichtigen.

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