Zertifikat

Ein Ort für Kinder und Familien

St. Lorenzen wurde als erste Gemeinde im Mürztal als familien- und kinderfreundliche Gemeinde ausgezeichnet. An vier sozialen Großprojekten wird derzeit gearbeitet. Von Martina Pachernegg

Stolz auf das Zertifikat sind Tonweber, Koglbauer und Doppelhofer (v. l.)
Stolz auf das Zertifikat sind Tonweber, Koglbauer und Doppelhofer (v. l.) © Martina Pachernegg
 

Stolz halten Alois Doppelhofer, St. Lorenzener Bürgermeister, René Koglbauer, ÖVP-Gemeinderat, und Josef Tonweber, zweiter Vizebürgermeister (SPÖ), die Auszeichnung „familienfreundliche Gemeinde“ in den Händen. „Als erste Gemeinde im Mürztal haben wir das Zertifikat erhalten“, erklärt Koglbauer. Um das Unicef-Zertifikat „kinderfreundliche Gemeinde“ hat sich die Gemeinde ebenfalls bemüht.

„Die Ausgangslage der Gemeinde war überraschend gut. Man muss sich Tatsachen einfach bewusst vor Augen führen“, so Doppelhofer. So ist die Nachmittagsbetreuung gut ausgelastet, die Infrastruktur an die der Bewohner Bewohner angepasst und auch das kulturelle Angebot innerhalb der Gemeinde stimmt. Ein besonderes Anliegen sind Doppelhofer die Vereine: „Mit 41 Stück sind wir gut ausgestattet. Die Wahlmöglichkeiten für unsere zahlreichen Jugendlichen sind groß – vor allem im sportlichen Bereich.“

Neben diesen bereits bestehenden Einrichtungen und Services kümmern sich Projektgruppen um die Anliegen und Wünsche der Gemeindebewohner. Vier Bereiche wurden als besonders wichtig auserkoren. Die Errichtung eines Generationenparks, der Ausbau des Tagesmütterangebots, Taxigutscheine für Jugendliche mit Gegenleistung und ein Fitnessparcours stehen auf dem Programm. An der Umsetzung wird bereits gefeilt.

In den nächsten drei Jahren sollen dann alle Projekte abgeschlossen sein. „Viele Kleinigkeiten, auf die wir nebenbei hingewiesen werden, versuchen wir sofort zu lösen. Da benötigen wir keine Vorlaufzeit“, resümiert Doppelhofer. So wurden bereits Gehsteigkanten abgesenkt und Parkbänke aufgestellt. Doch diese kleinen Änderungen würden innerhalb der Gemeinde nur wenig auffallen.

Die Erweiterung des Tagesmütterangebots bereitet den Projektmitarbeitern hingegen einiges an Kopfzerbrechen. Die Bedarfserhebung hat sich als schwierig herausgestellt. Um eine Lösung für die nächsten Jahre zu schaffen, werden Betreuungsmöglichkeiten für Kinder jeden Alters gesucht. „Falls jemand Interesse daran hat, Tagesmutter zu werden, kann man sich im Gemeindeamt informieren. Oft scheitern Projekte ja nur an Kleinigkeiten“, meint Doppelhofer.

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