Spital am SemmeringGroße Einsatzübung 100 Meter unter der Erde

Auf der Baustelle des Semmering-Basistunnels, wo Schächte über 100 Meter tief unter die Erde führen,übten die Einsatzkräfte das Zusammenspiel für den Ernstfall.

Um für diese außergewöhnliche Rettungssituation Routine zu erlangen, übten Feuerwehr, Rettung, Polizei, Baufirma und ÖBB-Infrastruktur das Zusammenspiel
Um für diese außergewöhnliche Rettungssituation Routine zu erlangen, übten Feuerwehr, Rettung, Polizei, Baufirma und ÖBB-Infrastruktur das Zusammenspiel © öbb/grafebner
 

Die zweite Großübung beim Semmering-Basistunnel fand nun auf der Baustelle im steirischen Grautschenhof statt. Wo Schächte über 100 Meter tief unter die Erde führen, werden bereits von einer „Kaverne“ aus die Tunnelröhren in Richtung Mürzzuschlag und in Richtung Niederösterreich gegraben. Um für diese außergewöhnliche Rettungssituation Routine zu erlangen, übten Feuerwehr, Rettung, Polizei, Baufirma und ÖBB-Infrastruktur das Zusammenspiel im Ernstfall. Ein Brand und eingeklemmte Personen unter Tage gehörten zum angenommen Szenario. Die Alarmierungs- und Rettungskette funktionierte reibungslos, die freiwilligen Einsatzkräfte zeigten erneut hohes Engagement und Professionalität.

(c) öbb/grafebner Die Alarmierungs- und Rettungskette funktionierte reibungslos
Die Alarmierungs- und Rettungskette funktionierte reibungslos © (c) öbb/grafebner

Beim Bau des Semmering-Basistunnels sieht das Rettungskonzept ein inneres und ein äußeres Rettungsteam vor. Das innere Rettungsteam besteht aus eigens ausgebildetem Baustellenpersonal, das unter anderem als Lotsen fungiert. Das äußere Rettungsteam bilden die umliegenden Feuerwehren und weitere Einsatzkräfte. Bei regelmäßigen Übungen wird das Zusammenspiel der Rettungsteams und der Notfallorganisation geübt. Eine Sicherheitszentrale auf der Baustelle ist rund um die Uhr besetzt. Diese überwacht alle sicherheitstechnischen Einrichtungen untertage. Ständig ist erfasst, wie viele Personen sich wo untertage aufhalten

Semmering: Basistunnel voll im Plan

Von dieser Baustelle in Göstritz geht es 1,1 Kilometer waagrecht in den Berg und dort 250 Meter senkrecht nach unten. Dort angekommen, treibt man die Tunnelröhren in beide Richtungen voran. Das wird erst 2019 beginnen.

Franz Pototschnig

Heraußen werden die Arbeiten im Berg vorbereitet.

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Ein riesiger Maschinenpark ist nötig, und dahinter steht eine sehr komplexe Baulogistik.

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Die Belüftungsanlage presst ständig Frischluft ins Tunnelsystem, um die Staubbelastung möglichst gering zu halten.

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Projektleiter Gerhard Gobiet von der ÖBB-Infra erläutert die Arbeiten, die gerade durchgeführt werden.

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Im Tunnelsystem erklärt Gobiet, wie viel Arbeit nötig ist, bis man tatsächlich mit dem Vortrieb beginnen kann.

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Klicken Sie sich bitte durch die weiteren Bilder vom "Zwischenangriff" in Göstritz bei Schottwien.

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Von den Freiwilligen Feuerwehren Steinhaus, Spital am Semmering und Mürzzuschlag waren 23 Mann mit fünf Fahrzeugen im Übungseinsatz.

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