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    Zuletzt aktualisiert: 11.02.2009 um 21:06 UhrKommentare

    "Studie ist halbe Sache"

    Bürgerinitiativen kritisieren zu frühen Abbruch einer ganzheitlichen Verkehrsstudie. Landesrätin sieht einen "lösungsorientierten Dialog".

    Bürgerinitiativen kritisierten am Mittwoch in einer Pressekonferenz den "zu frühen Abbruch der Verkehrsstudie"

    Foto © Ute GrossBürgerinitiativen kritisierten am Mittwoch in einer Pressekonferenz den "zu frühen Abbruch der Verkehrsstudie"

    Am Anfang der Studie stand breiter Konsens, jetzt sind die Vertreter der Bürgerinitiativen aber ernüchtert: Nach ihrer Ansicht sei die Studie zu früh beendet worden und habe daher keinerlei Aussagekraft.

    Soziale Wirkungszusammenhänge. Die Landesregierung hat das Schweizer Malik-Management Zentrum mit einer Studie über die ökonomischen und sozialen Wirkungszusammenhänge des Projektes Ennstalstraße beauftragt. Unter Anwendung des Sensitivitätsmodells nach Vester (ein standardisiertes wissenschaftliches Verfahren für komplexe Planungen mit Simulationsmodellen, benannt nach Professor Frederic Vester) sollte unter Berücksichtigung unterschiedlichster Faktoren eine Prognose über die Auswirkungen des Projektes erzielt werden. "Genau das ist es aber nicht, weil die Studie mitten drinnen beendet wurde", kritisiert August Singer von LIEB, der an den Workshops teilgenommen hat. "Das Wesentlichste daran, nämlich die Wirkungsanalyse wird nicht mehr durchgeführt."

    Einflussfaktoren erarbeitet. Bis jetzt wurden Einflussfaktoren auf die Attraktivität des Ennstales - wie Lebensqualität, Standortqualität für Betriebe, Verkehrsinfrastruktur, Landwirtschaft, Bildung - erarbeitet, bewertet und untereinander in Beziehung gesetzt. "Um zu einem für die Straßenplanung relevanten Ergebnis zu kommen, müssten diese Ergebnisse in Computersimulationen diversen Straßenvarianten oder Maßnahmen wie der 7,5 Tonnagebeschränkung gegenüber gestellt werden", so Singer. Dafür habe das Malik-Institut aber keinen Auftrag. Die Bürgerinitiatven fühlen sich "an der Nase herumgeführt". Franz Häusler von NETT, ebenfalls bei den Workshops dabei, hegt den Verdacht: "Diese Studie wurde kurz nach unserer Beschwerde wegen Verletzung der Aarhus-Konvention, die Bürgerbeteiligung garantiert, in Auftrag gegeben. Offenbar wollte man schnell noch retten, was zu retten ist."

    Studie wird präsentiert. In einer Aussendung meldete sich am Mittwoch auch Edlinger-Ploder zu Wort. Die Studie werde im März fertig sein und dann der Öffentlichkeit präsentiert. Die Studie sei eine Maßnahme für "einen lösungsorientierten Dialog mit Betroffenen, Anrainern und Verkehrsexperten". Die Verkehrslösung werde damit in einen größeren Zusammenhang gebracht.


    Grafik

    Grafik © Kleine Zeitung

    Grafik vergrößernVarianten für den vierspurigen AusbauGrafik © Kleine Zeitung

    Umstrittener Ausbau

    Die B 320 (Ennstal-Straße) ist 80 Kilometer lang und verbindet die Pyhrnautobahn (A9) mit der Tauernautobahn (A10).

    Das Bundesstraßen-
    gesetz
    von 1971 sah vor, eine Schnellstraße von Altenmarkt nach Liezen zu bauen. Noch immer führt die B 320 durch Ortsgebiet. Widerstand gegen die Trasse kommt nicht nur von Naturschützern. Auch Wirtschaftstreibende befürchten Nachteile von einer Umfahrung.

    Eine Trasse würde an den Gemeinden des Ennstales vorbeiführen - mit Tempo 100 km/h.

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