Wörschacher Baustelle wird nun entschärft
Doppelbaustelle in Wörschach sorgte vor allem am Wochenende für große Probleme. Jetzt wird zweiter Baustellenbereich händisch geregelt.

Foto © PliemSpeziell bei hohem Verkehrsaufkommen herrschte in den vergangenen Tagen Chaos auf der Baustelle
Es brauchte vier Polizeibeamte und ein gehöriges Maß Geduld, bis am Samstag auf der Ennstalbundesstraße bei Wörschach ein Verkehrsknoten der etwas anderen Art wieder aufgelöst war. Der Urlauberwechsel sorgte für ordentlich Verkehr auf der B320, und die Doppelbaustelle von Wörschach in Kombination mit der Ungeduld der Autofahrer tat ihr Übriges.
Die Kolonne aus Richtung Stainach bewegte sich bei Grün über die erste, ampelgeregelte Baustelle. An der zweiten Baustelle, die durch Vor- und Nachrangtafeln geregelt ist, drängte jedoch die Kolonne aus der Gegenrichtung (trotz Nachrang) heran. Die logische Folge: Die ampelgeregelte Baustelle konnte sich - trotz Grünphase - nicht mehr entleeren und es ging gar nichts mehr.
Erst das Aufgebot des Polizeiposten Stainach konnte Ordnung ins Chaos bringen, indem man die Baustelle während des größten Andranges händisch regelte und so den gordischen Knoten schließlich löste. Auch am Montag musste wieder die Polizei einspringen, um ein gröberes Verkehrschaos rund um die beiden Baustellen zu verhindern.
Bezirkspolizeikommandant Herbert Brandstätter kennt das Problem: "Viele Autofahrer können mit Baustellen, die durch Vor- beziehungsweise Nachrangtafeln geregelt sind, nicht umgehen. Sobald ein Fahrzeug aus dem Nachrangbereich in die Baustelle einfährt, ziehen alle anderen nach. Egal ob auf der Vorrangseite Fahrzeuge stehen oder nicht."
Gestern wandte sich der stellvertretende Stainacher Postenkommandant Walter Schwab an Udo Schalamon, den Sicherheitsreferatsleiter der BH Liezen - und gemeinsam war eine Lösung schnell gefunden. Schalamon: "Noch heute geht eine Verordnung hinaus, wonach jener Teil der Baustelle, der außerhalb des Ampelbereiches liegt, künftig zwischen 8 und 18 Uhr händisch geregelt werden muss. Spätestens Anfang der kommenden Woche sollte das umgesetzt sein."








