"Das war mindestens so wie in Wörschach"
Der 24-Stundenlauf in Irdning ist Geschichte. Die 22. Auflage der Ultralauf-Veranstaltung bilanziert man überall positiv. Mit der großen Hitze blieb aber die Laufleistung etwas auf der Strecke.
1 / 48
Gnadenlos heizte die Sonne diesmal beim 24-Stundenlauf in Irdning ein. Bei Start und Ziel lag das Thermometer jeweils deutlich über der 30-Grad-Marke. "Durch die Hitze ist man mit den Laufleistungen etwa 20 Prozent unter dem Möglichen", schätzt Organisator Harald Scherz. Alles andere war aber rekordverdächtig: "Die Stimmung beim Zieleinlauf war mindestens so wie in Wörschach, und das ist kein Zweckoptimismus", erklärt Scherz gestern.
Vor zwei Jahren ist man von Wörschach nach Irdning übersiedelt, und nach dem ersten Durchgang waren sich manche offenbar nicht sicher, ob man es wirklich gut getroffen hat. "Nach dieser Veranstaltung können wir nur sagen: Es funktioniert - und das sehr gut", bilanziert Scherz. Auch die Modifizierung der Laufstrecke sei gut angekommen. "Dadurch haben wir in Irdning eine Fanmeile mit gastronomischen Angeboten geschaffen", so Scherz, der von rund 12.000 Besuchern spricht.
Prominente Lauffreunde
Auch die Gastgeber-Gemeinde Irdning zieht positive Bilanz: "Es war in jeder Hinsicht ein Erfolg, fast alle Vereine sind die Veranstaltung mit eingebunden", erklärt der Irdninger Bürgermeister Franz Titschenbacher, der übrigens selbst auf der Laufstrecke war. "Und wir haben prominente Unterstützung in unserer Irdninger Megastaffel gehabt."
Sowohl Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski als auch Weihbischof Franz Lackner liefen für Irdning. Letzterer sagte bei der 300-Jahr-Feier des Irdninger Klosters vor einigen Wochen spontan zu. "Wir freuen uns jetzt schon auf den 24-Stundenlauf im nächsten Jahr", so Titschenbacher.










