Ein Museum für eine ziemlich lange Leitung
Mit einem Festakt wird heute um 10 Uhr in Wildalpen im Osten des Bezirkes Liezen das erneuerte Museum "HochQuellenWasser" eröffnet.

Foto © PrivatInnen und außen modernisiert präsentiert sich das Museum "HochQuellWasser" seinen Besuchern
Dass Tag für Tag eine erkleckliche Menge bestes steirisches Wasser - immerhin rund zwei Millionen Liter sind es täglich - aus dem Bezirk Liezen direkt in die Bundeshauptstadt Wien rinnen, ist bekannt. Etwas weniger bekannt ist, dass es aus diesem Grund im kleinen Ort Wildalpen schon seit Langem ein eigenes Wasserleitungsmuseum gibt. Jetzt, zum hundertsten Jubiläum der zweiten Hochquellleitung, wurde das Museum "HochQuellenWasser" erneuert und präsentiert sich den Besuchern in neuem Gewand.
Multimedial, interaktiv und ganzheitlich ist der neue Zugang zum Thema. Ein Teil der Ausstellung wurde von der Kunstabteilung des Schulzentrums Herbststraße in Wien kreativ gestaltet und zeigt den Weg des Wassers. Bau und Geschichte der II. Hochquellenleitung. Die wesentlichen Aspekte der Geologie und des Quellenschutzes bilden den thematischen Schwerpunkt.
Besucher entscheiden
Wolfgang Zerobin, Chef der Wiener Wasserwerke: "Die Zusammenhänge zwischen dem strengen Quellenschutz und der hohen Wasserqualität sind mithilfe der modernen Museumsdidaktik gut greifbar. Durch die zahlreichen Kurzclips auf Bildschirmen kann der Besucher selbst entscheiden, wo er sich vertieft." Ebenfalls neu gestaltet wurde die Ausstellung der MA 49 - Forstverwaltung Wildalpen zum Thema Bewirtschaftung der Quellenschutzwälder.
Das neue Museum wird heute, Samstag um 10 Uhr in Wildalpen durch den Wiener Landtagspräsidenten Harry Kopietz feierlich eröffnet. Als politische Vertreter der Steiermark werden Landtagsabgeordneter Ewald Persch (SPÖ), Nationalratsabgeordnete Elisabeth Hakel (SPÖ) sowie die Bezirkshauptleute der Bezirke Liezen und Bruck/Mur erwartet.








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