Alle steirischen Ortschaften wieder erreichbar
Die Straßen nach Gschöder und Weichselboden sind nicht mehr von Lawinen bedroht.

Foto © Christian HuemerLawine verschüttete Koppenpass
Nach Tagen des heftigen Schneefalls hat sich am Montagabend die Situation in der Obersteiermark entspannt: Laut Landeswarnzentrale waren alle abgeschnittenen Ortschaften auf dem Straßenwege wieder erreichbar - auch die am Vormittag noch eingeschlossen Dörfer Gschöder und Weichselboden mit rund 50 Bewohnern. Ebenfalls Entwarnung gab es in Bezug auf die Sperre der Niederalpl-Landesstraße L113 zwischen Niederalpl und Wegscheid - sie konnte am Abend für den Verkehr freigegeben werden.
Schneemassen verfestigt. Nach Erkundungsflügen mit Hubschraubern des Bundesheeres bzw. nach Inspektion durch die örtlichen Lawinenkommissionen stehe fest, dass sich die Schneemassen in den fraglichen Bereichen so verfestigt hätten, dass ein Abgehen von Lawinen ausgeschlossen werden könne. Die Sache habe sich sozusagen von selbst erledigt, so ein Sprecher der Landeswarnzentrale am Abend zur APA.
Gesperrt bleiben die B24 Hochschwabstraße zwischen Wildalpen und Rotmoos, die B71 Zellerain-Straße zwischen Zellerain und Holzhüttenboden (Niederösterreich), der Hengstpass, die L701 Koppental-Landesstraße sowie die L725 Rössingstraße zwischen Ruperting und Ramsau. Die Zugverbindungen zwischen Kleinreifling und Admont sowie von Bad Aussee ins oberösterreichische Obertraun sind ebenfalls nicht passierbar. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet, so die Landeswarnzentrale.














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