Sechs Menschen wurden unter Lawine begraben
Eine Großübung der Bergrettung, Ortsstelle Vordernberg, ließ 103 Helfer nach Verschütteten nach Lawinenabgängen am Polsterkar suchen.

Foto © Bergrettung VordernbergDie geretteten Verschütteten wurden erstversorgt, ehe sie abtransportiert wurden
Drei verschüttete Personen nach einem Lawinenabgang im Bereich des Polsterkars im Gemeindegebiet von Vordernberg lösten einen Großalarm aus. Ein Augenzeuge hatte den Abgang beobachtet und gemeldet. Die Ortsstelle Vordernberg wurde über die Landeswarnzentrale alarmiert, ebenso die Ortstellen Leoben, Trofaiach, Mautern, Eisenerz, Radmer, Wildalpen und Landl. Die Feuerwehren Eisenerz und Vordernberg kamen ebenso zum Einsatz wie die Alpingendarmerie und Vertreter der Bezirkshauptmannschaft, der Gemeinde Vordernberg und der Präbichl Bergbahnen. Schnell wurde eine Basiseinsatzleitung unter Norbert Gaisrucker und Klaus Sorger sowie eine schnelle Einsatztruppe unter der Leitung von Thomas Fadinger installiert. In der Zwischenzeit kam noch eine weitere Meldung über einen Lawinenabgang mit weiteren drei Verschütteten. Ein Kampf gegen die Zeit für die 103 Einsatzkräfte. Mit Lift, Pistengeräten und Ski Doo wurden die Helfer und die Geräte zum Einsatzort gebracht.
Übung. Das alles war die Situationsannahme der Wintergebietsübung der Ortsstelle Vordernberg. Verschiedene Situationen wurden dabei angenommen, wie zum Beispiel Suche von Verschütteten, die mit Lawinenpiepserln ausgestattet waren, auch Sonden kamen zum Einsatz. "Wir haben diese Übung unter realen Bedingungen durchgeführt", erklärte Sorger. Die Verschütteten konnten gefunden werden und wurden auch gleich an Ort und Stelle ärztlich versorgt, ehe sie abtransportiert wurden.
Einsatz. Nach mehr als sechs Stunden war der Einsatz zu Ende und alle Beteiligten zufrieden. "Der Einsatz ist sehr gut verlaufen", erklärte ein sichtlich zufriedener Sorger.







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