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    Zuletzt aktualisiert: 28.10.2011 um 08:04 UhrKommentare

    Zauberwort im Gesäuse heißt Gemeindeverband

    Eingemeindung klingt in den Ohren der Bürgermeister nach Unwort und soll vermieden werden. Getüftelt wird an engen Kooperationen.

    Gesäuse-Gemeinden haben Reformideen auf den Weg gebracht

    Foto © WieserGesäuse-Gemeinden haben Reformideen auf den Weg gebracht

    In den Gesäuse-Gemeinden Admont, Hall, Weng in loserer Verbindung mit Johnsbach und Ardning wird intensiv an der vom Land gewünschten Strukturreform gearbeitet. "Wir nehmen den Termin 31. Jänner 2012 sehr ernst, bis dorthin sollen ja die Gemeinden ihre Vorschläge auf den Tisch legen", betont Admonts Bürgermeister Günther Posch. Tatsächliche Zusammenlegungen sollen vermieden werden, denkbar ist aber die Gründung eines Gemeindeverbandes als eigene Rechtspersönlichkeit, über den gemeinschaftlich ein Großteil der Gemeindeagenden abgewickelt werden könnte. In dieser Struktur blieben die einzelnen Gemeinden samt Bürgermeister und Gemeinderäten bestehen, allerdings mit Kompetenzübertragungen an den Verband.

    Aus dem Kreis der Bürgermeister wird ein Verbandsvorsitzender gewählt, beigeordnet ist ein Vorstand, der sich aus den jeweiligen Gemeindeführungen zusammensetzt und die Verbandsversammlung - vergleichbar mit einem Gemeinderatsgremium - in den die Kommunen Mitglieder delegieren können. Über einen Gemeindeverband können nicht nur administrative Aufgaben (technisch und personell) zentral abgewickelt werden, sondern auch budgetäre Angelegenheiten. Der Gemeindebund prüft derzeit noch rechtliche Fragen, etwa ob auch der Schuldendienst der einzelnen Gemeinden auf den Verband übertragen werden kann. "Wir greifen in unseren Überlegungen auf diese Experten zurück, sie stehen uns beratend zur Seite - und das kostenlos", erklärt Posch.

    Nicht nichts

    Admont, Hall und Weng sind auf dieser Schiene unterwegs, Johnsbach gilt als ernsthafter Kandidat, Ardning ist aufgrund der Geografie ungewiss, da hier auch andere Kooperationen (etwa mit Liezen) denkbar sind. Der Weg ist beschritten, wer letztendlich mit ins Ziel läuft, werden aber erst weitere Gespräche ergeben. "Klar ist uns allen, dass uns das Land nicht mit nichts davonkommen lassen wird, daher müssen wir ein entsprechend durchdachtes Konzept für die Zusammenarbeit unserer Gemeinden anbieten", sagt Posch, der betont, dass die Bürgermeisterkollegen in seinem Umfeld diesbezüglich mit einer Zunge sprechen. Wichtig sei, dass für die Bevölkerung "die heimischen Wurzeln bestehen bleiben", die notwendigen Reformen könnten aber trotzdem durchgeführt werden. In den kommenden Wochen werden die Gespräche in der Gesäuseregion fortgesetzt - "ergebnisoffen", wie erklärt wird. Nächster Schritt ist dann die Information an die Gemeinderäte.

    UTE GROSS

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